Mehr Bühne für alle: Staatsminister Weimer richtet Theaterpreis des Bundes neu aus

Am 17. April 2026 wird im Haus der Berliner Festspiele der Theaterpreis des Bundes verliehen – erstmals in grundlegend neuer Form. Zehn Jahre nach seiner Einführung hat Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer den Preis neu ausgerichtet und für alle Theater in Deutschland geöffnet.

Kultur – Damit entfällt erstmals jede institutionelle Zugangsbeschränkung: Bewerben konnten sich erstmals Theater aller Sparten und Trägerschaften, von Stadt- und Staatstheatern über Privattheater bis hin zu freien Spielstätten, Produktionshäusern und Gastspielbetrieben.

Staatsminister Wolfram Weimer erklärt: „Mit der Neuausrichtung des Theaterpreises des Bundes öffnen wir den Blick auf die ganze Breite der deutschen Theaterszene. Der Preis steht künftig allen Theatern offen, weil künstlerische Exzellenz nicht von Größe, Trägerschaft oder Spielort abhängt. Der Preis des Bundes rückt ins Licht, was unser Theater ausmacht: Vielfalt, Kreativität und die Fähigkeit, demokratische Debatte mit ästhetischer Innovation zu verbinden.“

Die Preisverleihung wird 2026 ebenfalls im neuen Format stattfinden und erstmals im Vorfeld des Berliner Theatertreffens veranstaltet. Verliehen wird ein Hauptpreis sowie je eine Auszeichnung in den drei Kategorien Stadt- und Staatstheater, Privattheater und Gastspielhäuser sowie freie Spielstätten und Produktionshäuser. Zusätzlich gibt es einen Hauptpreis. Wesentliche Kriterien für eine Auszeichnung sind neue Ansätze zur künstlerischen Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen, diverse Publik, ökologische und soziale Nachhaltigkeit und technisch-digitale Innovation.

Aktuell läuft das Juryverfahren, die Gewinnerinnen und Gewinner werden im März bekanntgegeben. Weitere Informationen finden Sie hier. (opm)