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	<title>Kunst - Kultur-macht</title>
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	<description>Magazin für Kunst, Literatur, Kultur, Film &#38; Musik</description>
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	<title>Kunst - Kultur-macht</title>
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		<title>Neuer Themenbereich &#8222;20+1: Zwanzig und (d)eine Perspektive auf KI&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2026 06:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwanzig Videoimpulse auf der Galerie der Dauerausstellung &#8222;Mediengeschichte&#124;n neu erzählt&#8220; greifen aktuelle Aspekte von Künstlicher Intelligenz auf: Wird KI zum Machtinstrument? Wer sorgt für den gesetzlichen Rahmen? Trägt KI zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Zwanzig Videoimpulse auf der Galerie der Dauerausstellung &#8222;Mediengeschichte|n neu erzählt&#8220; greifen aktuelle Aspekte von Künstlicher Intelligenz auf: Wird KI zum Machtinstrument? Wer sorgt für den gesetzlichen Rahmen? Trägt KI zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeit bei? Müssen wir Schule neu denken?</b></p>
<p><b>Frankfurt am Main &#8211; </b>Zu diesen und anderen Fragen beziehen Expert:innen aus Forschung, Bildung und Wirtschaft Stellung. Mit dabei sind die Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation Kristina Sinemus, die IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner, der Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für KI, Antonio Krüger, die ZEIT-Journalistin Eva Wolfangel sowie die Soziologin Sabine Pfeiffer, um nur einige der prominenten Stimmen zu nennen.</p>
<p>Bei den &#8222;20 Perspektiven&#8220; sind die Besuchenden dazu eingeladen, sich prägnante Einschätzungen und Gedanken zur digitalen Transformation durch Künstliche Intelligenz anzusehen. Sie starten dafür einen interaktiven Touchscreen mit Fragen, geben ihre Antworten ein und erhalten bis zu vier Empfehlungen für einen Rundgang nach ihren Interessen.</p>
<p>Die Perspektiven beschäftigen sich mit zentralen Fragen, die das heutige &#8211; und künftige &#8211; Zusammenleben mit KI betreffen. Denn die Technologie verändert nicht nur die Industrie und Arbeitswelt, sondern zunehmend den Alltag der Menschen. Die 20 Vordenker:innen geben wertvolle persönliche Einblicke in die Art und Weise, wie KI zwischenmenschliche Beziehungen beeinflusst, wie neue Lernräume in Schule und Industrie entstehen können, wie der Zugang zu Tools und Ressourcen fair und inklusiv sichergestellt werden kann, und ob sich Manipulation, Propaganda und der immense ökologische Fußabdruck in den Griff bekommen lassen. Somit ermöglichen die &#8222;20 Perspektiven&#8220; eine ganzheitliche Annäherung an eine der zentralen technischen Entwicklungen der Gegenwart.</p>
<p><b>Co-Kreation mit der Öffentlichkeit</b></p>
<p>Eine Besonderheit des Projekts: Sowohl die Themen als auch die konkreten Fragen stammen direkt aus der Öffentlichkeit. Rund 200 Teilnehmende entwickelten diese im Dezember 2025 und März 2026 im Rahmen zweier &#8222;Ideenforen&#8220;. Das Museum für Kommunikation etablierte dafür ein neues Gesprächsformat, das Menschen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen zusammenbrachte, um persönliche Erfahrungen mit Künstliche Intelligenz sowie Perspektiven auf Kommunikation und Gesellschaft zu diskutieren.</p>
<p>Im ersten Ideenforum am 2. Dezember 2025 diskutierten rund 100 Teilnehmende in wechselnden Gruppen acht Themenfelder mit Alltagsbezug: &#8222;Pflege&#8220;, &#8222;Weltbild&#8220;, &#8222;Organisation&#8220;, &#8222;Steuerung&#8220;, &#8222;Arbeit&#8220;, &#8222;Bildung&#8220;, &#8222;Beziehung&#8220; und &#8222;Diversität&#8220;. Fragen, Erfahrungen sowie wahrgenommene Chancen und Risiken von KI wurden dokumentiert und priorisiert. Aufgrund des großen Zuspruchs folgte am 14. März 2026 ein zweites Ideenforum. Auf Basis der bisherigen Ergebnisse wurden 20 Themenfelder weiterentwickelt sowie geeignete Expert:innen für die Videobeiträge identifiziert.</p>
<p>Die ausgewählten Personen wurden eingeladen, filmische Impulse für den sogenannten &#8222;Stelenwald&#8220; beizusteuern. Die Interviewfragen entwickelten die Teilnehmenden des zweiten Ideenforums selbst. Produziert wurden die Kurzfilme von Thomas Bannier, der gemeinsam mit dem Museum informative Beiträge von jeweils 120 bis 180 Sekunden Länge realisiert.</p>
<p>Die Ergebnisse der Ideenforen fließen nicht nur in die neue Videoinstallation ein, sondern bilden auch die Grundlage für zukünftige museumspädagogische Angebote zu KI. Workshops, Fortbildungen und Gesprächsformate greifen die Fragen und Informationsbedarfe der Besuchenden auf und fördern so die sogenannte &#8222;AI Literacy&#8220;, also die Kompetenz, KI-Systeme besser zu verstehen und einzuordnen.</p>
<p><b>Technisches Upgrade der Stelen</b></p>
<p>Die bisherigen zehn Stelen mit 20 Videoporträts von namhaften Personen aus Politik, Wissenschaft und Kultur wurden mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung 2017 auf der Galerie installiert. Nach rund neun Jahren sind viele der Aussagen nicht mehr aktuell und das Museumsteam hat dies zum Anlass für eine grundlegende Überarbeitung genommen. Dabei wurde die Ausstellungsarchitektur beibehalten, aber die technischen Möglichkeiten verbessert.</p>
<p>Nachdem zuvor 20 Filme auf Playern in den 10 Stelen verortet waren, können die Videos nach dem technischen Upgrade über ein Content Management System via Browser eingespielt werden. Dies erweitert das Spektrum der Möglichkeiten enorm, denn das Handling erlaubt es, die Stelen für Abschlusspräsentationen von Video-Workshops zu nutzen. Auch Arbeiten, die Museumsbesuchende mit dem museumspädagogischen Team hergestellt haben, können in kürzester Zeit oder aus aktuellen Anlässen hochgeladen und nach einer definierten Dauer wieder herausgenommen werden, um wieder zur Basispräsentation zurückzukehren.</p>
<p>Für Gäste, denen der Weg nach Frankfurt zu weit ist, stellen wir sämtliche Videos auch online zur Verfügung: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.mfk-frankfurt.de/videos-20plus1-perspektiven/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Videos &#8222;20plus1 Perspektiven&#8220;</a> (opm)</p>
<figure id="attachment_1800" aria-describedby="caption-attachment-1800" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1800" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/05/201-Perspektiven_037.jpg" alt="" width="1920" height="1280" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/05/201-Perspektiven_037.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/05/201-Perspektiven_037-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/05/201-Perspektiven_037-1024x683.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/05/201-Perspektiven_037-768x512.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/05/201-Perspektiven_037-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1800" class="wp-caption-text">Foto: Museum für Kommunikation/Stefanie Koesling</figcaption></figure>
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		<title>NRW fördert Projekte der Kunstmuseen mit mehr als 3,4 Millionen Euro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 05:35:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Dichte und Vielfalt der Museumslandschaft in Nordrhein-Westfalen ist einzigartig in Europa. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Kunstmuseen bei Ausstellungsprojekten, Restaurierungsvorhaben und Ankäufen: Im Programm „Basisförderung Kunstmuseen NRW“ fließen im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="aPressetext"><strong>Die Dichte und Vielfalt der Museumslandschaft in Nordrhein-Westfalen ist einzigartig in Europa. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Kunstmuseen bei Ausstellungsprojekten, Restaurierungsvorhaben und Ankäufen: Im Programm „Basisförderung Kunstmuseen NRW“ fließen im Jahr 2026 mehr als 3,4 Millionen Euro in die Museumslandschaft. </strong></p>
<p class="aPressetext"><strong>Kunst &#8211;</strong> Kulturministerin Ina Brandes: „Museen genießen höchstes Vertrauen bei den Menschen. Das hat eine repräsentative Studie des Instituts für Museumsforschung der Stiftung Preußer Kulturbesitz ergeben. Sie heben sich damit deutlich von anderen öffentlichen Einrichtungen ab. Mit der Museumsförderung unterstützen wir die Häuser bei ihren Kernaufgaben: sammeln, bewahren, erforschen und vermitteln. So stärken wir unsere Museen als Schatzkammern unseres kulturellen Erbes und machen sie noch attraktiver – auch für Menschen, die noch nicht zum Stammpublikum unserer Museen zählen.“</p>
<h3><strong>Ausstellungsförderung</strong></h3>
<p class="aPressetext">Insgesamt 30 Ausstellungsprojekte überwiegend kommunaler Kunstmuseen in Nordrhein-Westfalen erhalten im Jahr 2026 mehr als zwei Millionen Euro. Die von einer Expertenjury ausgewählten Vorhaben zeigen die ganze Vielfalt der Bildenden Kunst: Die Ausstellung „Krieg und Konfitüre“ stellt die beiden Künstlerpersönlichkeiten Daniel Richter und George Grosz im Gustav-Lübcke-Museum Hamm gegenüber. Mit der Jubiläumsausstellung „Along the Color Line. Perspektiven einer transatlantischen Moderne“ feiert das Kölner Museum Ludwig sein 50-jähriges Bestehen. Das Lehmbruck Museum Duisburg präsentiert den Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger Anish Kapoor.</p>
<h3><strong>Ankaufsförderung</strong></h3>
<p class="aPressetext">Zehn Kunstmuseen hat die Expertenjury in diesem Jahr für die Ankaufsförderung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Insgesamt wurden Förderungen in Höhe von rund 632.000 Euro vergeben. Dabei werden mit Hilfe der Neuerwerbungen Sammlungslücken geschlossen, neue Schwerpunkte gesetzt oder das Sammlungsprofil der Häuser gestärkt. So erwarb das Museum Abteiberg in Mönchengladbach zwei Werke der Malerin Silke Otto-Knapp und eine Installation des US-amerikanischen Künstlers Ari Benjamin Meyers. Das Max Ernst-Museum des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Brühl konnte das Gemälde „Chimère Rouge“ von Max Ernst dauerhaft für die eigene Sammlung sichern. Das Marta Herford stärkt mit dem Ankauf von zwei Arbeiten von Martha Rosler bewusst weibliche Positionen in der Museumssammlung. Vom Museum für Gegenwartskunst Siegen wird künftig das von Susanne Kriemann geschaffene Werk „Hey Monte Schlacko, dear Slagrog“ präsentiert.</p>
<h3><strong>Restaurierungsförderung</strong></h3>
<p class="aPressetext">Für insgesamt 18 Restaurierungsprojekte stellt das Land Nordrhein-Westfalen im diesjährigen Förderzyklus Mittel in Höhe von mehr als 525.000 Euro bereit, um die Museen bei dem Erhalt ihrer häufig sehr umfangreichen Sammlungsbestände zu unterstützen. Zu den von der Jury für eine Förderung ausgewählten Projekten gehört etwa die Restaurierung von fast einhundert Videobändern aus der bedeutenden Videokunstsammlung am Kunstmuseum Bonn. Das Kunstmuseum Gelsenkirchen kann mit Hilfe des Landes das „Aquamobil Modell B“ von Gottfried Gruner wieder in einen funktions- und ausstellungsfähigen Zustand bringen. Das Koekkoek Haus in Kleve erhält die Gelegenheit, das in der Sammlung herausragende Gemälde „Große Waldlandschaft“ aus dem Jahr 1839 von Barend Cornelis Koekkoek, ehemals im Besitz des niederländischen Königs Wilhelm II., von Schmutz und Firnis zu reinigen und die historisch nicht korrekte Rahmung zu erneuern. (opm)</p>
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		<title>Nach über 100 Jahren wird das Werk von Marian Ruzamski erstmals wieder in seiner polnischen Heimat gezeigt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Holocaust und die Verbrechen der Nazi-Diktatur prägen die deutsch-polnische Geschichte – auch 80 Jahre nach dem Ende der Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus. Die Erinnerung an die Gräuel gehört ebenso zur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="aPressetext"><strong>Der Holocaust und die Verbrechen der Nazi-Diktatur prägen die deutsch-polnische Geschichte – auch 80 Jahre nach dem Ende der Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus. Die Erinnerung an die Gräuel gehört ebenso zur Erinnerungskultur wie der klare Auftrag, die Aussöhnung als bleibende Aufgabe anzunehmen. Gerade Kunst und Kultur sind wichtige Brückenbauer und erleichtern den freundschaftlichen Dialog zwischen Deutschland und Polen.</strong></p>
<p class="aPressetext"><strong>Kunst &#8211;</strong> Als starkes Zeichen der Völkerverständigung wurde jetzt im Beisein von Kulturministerin Ina Brandes die Ausstellung „Marian Ruzamski. Kunst der Erinnerung“ im Palast der Kunst in Krakau eröffnet. Die Schau widmet sich dem Werk Ruzamskis, der während der deutschen Besatzung in Auschwitz inhaftiert war. 2025 hatte Dr. Jürgen Kaumkötter, Leiter des Zentrums für verfolgte Künste in Solingen, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tadeusz Zych, dem Direktor des Tarnowski Schloss-Museums Tarnobrzeg, die Ausstellung konzipiert und in Nordrhein-Westfalen erstmals ausgestellt. Nach über 100 Jahren werden die Werke Ruzamskis nun wieder in seiner Heimat in Krakau gezeigt.</p>
<p class="aPressetext">Kulturministerin Ina Brandes: „Das unendliche Leid, das Nazi-Deutschland über Polen gebracht hat, können wir nicht ungeschehen machen. Gleichwohl können wir aus der Geschichte lernen. Als Deutsche haben wir eine besondere Verantwortung, die Erinnerung lebendig zu halten und gleichzeitig Versöhnung erfahrbar zu machen. Das gelingt der Kunst mit ihrer universellen Sprache in besonderer Weise und zeigt uns, dass Europa mehr ist als Verträge und Institutionen. Europa lebt von Menschen, die die europäische Idee mit Leben füllen.“</p>
<p class="aPressetext">Przemysław Witek, Direktor des Palastes der Kunst: „Diese Ausstellung mit insgesamt 150 Werken von Marian Ruzamski ist von immenser historischer Bedeutung und dient als bewegendes Zeugnis für die Kraft der Kunst im Kampf gegen Völkermord und Barbarei. Ich freue mich sehr darüber, Marian Ruzamskis Werk im Palast der Schönen Künste in Krakau präsentieren zu dürfen. Mein ganz besonderer Dank gilt der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Museum in Solingen, die diese Ausstellung erst möglich gemacht hat und natürlich Initiator Marian Turski, der wie Ruzamski in Auschwitz inhaftiert war und im vergangenen Jahr gestorben ist.“</p>
<p class="aPressetext">Dr. Jürgen Kaumkötter, Direktor des Museums Zentrum für verfolgte Künste in Solingen: „Die Ausstellung zu Marian Ruzamski ist aus der Zusammenarbeit polnischer und deutscher Institutionen hervorgegangen. Sie führt sein Werk in den Palast der Kunst zurück, an den Ort seiner großen Erfolge, und macht es dort nach über hundert Jahren wieder sichtbar. In seiner Kunst begegnet uns eine Menschlichkeit, die selbst in der dunkelsten Stunde der Geschichte nicht erlosch – und die uns bis heute Hoffnung gibt.“</p>
<p class="aPressetext">Marian Ruzamski, am 2. Februar 1898 als Sohn einer französischstämmigen Jüdin und eines polnischen Notars geboren, wurde 1943 während der deutschen Besatzung Polens als Jude und Homosexueller denunziert, nach Auschwitz deportiert und später nach Bergen-Belsen verschleppt. Dort starb er kurz vor Ende des Krieges am 8. März 1945.</p>
<p class="aPressetext">Obwohl Ruzamskis Leben von Krieg, Gewalt und Verfolgung geprägt ist, überraschen viele seine Bilder mit Alltagszenen voller Harmonie und Leichtigkeit. Über 130 Kunstwerke aus allen Schaffensphasen Ruzamskis werden nun in einer großen Gesamtschau in Krakau gezeigt, darunter auch die eindrücklichen Porträts aus der „Auschwitz-Mappe“. Die 47 Bilder entstanden unter lebensgefährlichen Bedingungen und zeigen Porträts von Mithäftlingen und Lagerärzten. Sie stehen für den tragischen Höhepunkt seines Schaffens – ein Denkmal gegen das Vergessen.</p>
<p class="aPressetext">Neben der Ausstellungseröffnung trifft sich Ministerin Brandes auf der dreitätigen Polen-Reise auch mit Iwona Gibas aus dem Vorstand der Woidwodschaft Kleinpolen, die dort zuständig für die Kulturfragen ist. Zudem wird Ministerin Brandes an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau einen Kranz niederlegen und der Opfer des Nationalsozialismus gedenken. (opm)</p>
<figure id="attachment_1782" aria-describedby="caption-attachment-1782" style="width: 1350px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1782" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/rso220630-01-659n.jpg" alt="" width="1350" height="1000" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/rso220630-01-659n.jpg 1350w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/rso220630-01-659n-300x222.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/rso220630-01-659n-1024x759.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/rso220630-01-659n-768x569.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/rso220630-01-659n-80x60.jpg 80w" sizes="(max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /><figcaption id="caption-attachment-1782" class="wp-caption-text">Foto: Land NRW / Ralph Sondermann</figcaption></figure>
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		<title>80 Jahre weißensee kunsthochschule berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 13:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2026 feiert die weißensee kunsthochschule berlin ihr 80-jähriges Bestehen und richtet mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm den Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft. Kunst &#8211; Auf dem Gelände der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>2026 feiert die weißensee kunsthochschule berlin ihr 80-jähriges Bestehen und richtet mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm den Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft.</b></p>
<p><strong>Kunst &#8211;</strong> Auf dem Gelände der ehemaligen Schokoladenfabrik Trumpf gründete 1946 der Metallbildhauer Otto Sticht gemeinsam mit namhaften Künstler*innen die &#8222;Kunstschule des Nordens&#8220;. Zahlreiche prägende Persönlichkeiten der Anfangsjahre &#8211; darunter Mart Stam, Marianne Brandt, Selman Selmanagic oder Herbert Hirche &#8211; waren eng mit dem Bauhaus verbunden. Sie entwickelten ein interdisziplinäres Lehrkonzept, das künstlerisches Experiment, handwerkliche Praxis und soziale Reflexion zusammenführte. Gestaltung verstand die Gründer*innengeneration als Haltung, als transformative, gesellschaftsverändernde Kraft &#8211; ein Selbstverständnis, das die weißensee kunsthochschule berlin bis heute ebenso auszeichnet wie die enge Verzahnung von Lehre, Forschung und Praxis.</p>
<p>Entstanden im Geist demokratischer Erneuerung, musste sich die weißensee kunsthochschule berlin im Laufe ihrer Geschichte immer wieder neuen Herausforderungen stellen: von politischer Vereinnahmung und ideologischer Kontrolle in der DDR bis zu tiefgreifenden Transformationsprozessen und existenziellen Gefährdungen nach 1989. Trotz zahlreicher Krisen hat sie sich zu einer international profilierten Institution entwickelt, die heute &#8211; in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung &#8211; bewusst auf Offenheit, kritische Debatten und positive Zukunftsentwürfe setzt.</p>
<p>Die weißensee kunsthochschule berlin bildet derzeit mehr als 800 Studierende aus in den Disziplinen Bildhauerei, Bühnen- und Kostümbild, Malerei, Mode-Design, Produkt-Design, Textil- und Material-Design und Visuelle Kommunikation sowie in den weiterbildenden Masterstudiengängen Kunsttherapie und Raumstrategien. Das klassenfreie System wird ergänzt durch die vertiefende, forschungsbasierte Lehre in Theorie und Geschichte sowie durch ein Grundlagenjahr. Zu den Absolvent*innen und Lehrenden zählen international gefeierte Künstler*innen und Gestalter*innen wie beispielsweise Bärbel Bohley, Christa Petroff-Bohne, Einar Schleef, Erich John, Daniel Libeskind oder Katharina Grosse.</p>
<p>Anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums lädt die weißensee kunsthochschule berlin zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Ausstellungen wie <a class="uri-ext outbound" href="https://kunstforum.berlin/ausstellung/klasse-in-weissensee/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;KLASSE IN WEIßENSEE! Wolfgang Peuker und seine Schüler:innen&#8220;</a> in der Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank (11.02.-05.07.2026), <a class="uri-ext outbound" href="https://museumderdinge.de/ausstellungen/gestalten-fuer-berlin-design-aus-der-kunsthochschule-berlin-weissensee/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Gestalten für Berlin. Design aus der Kunsthochschule Berlin-Weißensee&#8220;</a> im Werkbundarchiv &#8211; Museum der Dinge (16.04.2026-22.02.2027) oder die Jahresausstellung &#8222;Rundgang&#8220; in der Kunsthochschule (11./12.07.2026) zeigen das Spektrum an ästhetischer und gestalterischer Praxis. Präsentationen, Symposien und Vorlesungen beleuchten zudem historische Lehrkonzepte, Transformationsprozesse nach 1989 und die Frage nach einer kritischen Kunsthochschule der Zukunft im Spannungsfeld von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft.</p>
<p><a class="uri-ext outbound" href="https://kh-berlin.de/hochschule/80-jahre" target="_blank" rel="noopener">Veranstaltungsprogramm März bis Juli</a> (opm)</p>
<figure id="attachment_1715" aria-describedby="caption-attachment-1715" style="width: 1280px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1715" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/1991-KHB-Studentendemo-Gropiusbau-Probe-Innenhof-Kunsthochschule-©-Claudia-Esch-Kenkel.jpg" alt="" width="1280" height="908" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/1991-KHB-Studentendemo-Gropiusbau-Probe-Innenhof-Kunsthochschule-©-Claudia-Esch-Kenkel.jpg 1280w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/1991-KHB-Studentendemo-Gropiusbau-Probe-Innenhof-Kunsthochschule-©-Claudia-Esch-Kenkel-300x213.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/1991-KHB-Studentendemo-Gropiusbau-Probe-Innenhof-Kunsthochschule-©-Claudia-Esch-Kenkel-1024x726.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/1991-KHB-Studentendemo-Gropiusbau-Probe-Innenhof-Kunsthochschule-©-Claudia-Esch-Kenkel-768x545.jpg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption id="caption-attachment-1715" class="wp-caption-text">Foto: weißensee kunsthochschule berlin/Claudia Esch-Kenkel</figcaption></figure>
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		<title>Gustave Courbet. Realist und Rebell</title>
		<link>https://kultur-macht.de/gustave-courbet-realist-und-rebell/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 10:21:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer großangelegten Retrospektive widmet das Leopold Museum dem französischen Ausnahmekünstler Gustave Courbet (1819–1877) die erste umfassende Einzelausstellung in Österreich. Kunst &#8211; Rund 130 Exponate – darunter 90 Gemälde und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit einer großangelegten Retrospektive widmet das Leopold Museum dem französischen Ausnahmekünstler Gustave Courbet (1819–1877) die erste umfassende Einzelausstellung in Österreich. </b></p>
<p><b>Kunst &#8211; Rund 130 Exponate – darunter 90 Gemälde und 20 Grafiken aus allen Schaffensphasen sowie zahlreiche Archivalien – bieten einen Gesamteindruck des malerischen und grafischen OEuvres des Begründers des Realismus. In seinen bahnbrechenden Porträts, Akten, Landschaften und Stillleben setzte sich Courbet radikal über die idealisierenden Konventionen des 19. Jahrhunderts hinweg.</b></p>
<p>Nach Jahren der intensiven konzeptuellen und netzwerkstrategischen Arbeit ist die Ausstellung „Gustave Courbet. Realist und Rebell“ nun Wirklichkeit geworden und wir freuen uns sehr, unserem Publikum diese äußerst umfangreiche Personale präsentieren zu können. Da das Gesamtwerk des Künstlers von beachtlichem Ausmaß ist, galt es, eine sorgfältige Auswahl zu treffen, die sowohl repräsentativ für alle Schaffensphasen ist, als auch die inhaltlichen und formalen Facetten seiner Kunst als Maler, Zeichner und politischer Akteur entsprechend berücksichtigt. Mit Gustave Courbet zeigen wir einen herausragenden Avantgardisten, der immer wieder mit Konventionen gebrochen hat.</p>
<p><b>Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum und Kurator der Ausstellung</b></p>
<p><b>Bruch mit Bildwelten</b></p>
<p>Gustave Courbet erkannte bereits früh, dass er mit Skandalen Erfolge erzielen konnte. Er revolutionierte die Bildsprache des 19. Jahrhunderts, indem er die sichtbare Wirklichkeit seiner Zeit zum Gegenstand der Kunst machte. An die Stelle historischer oder mythologischer Sujets treten Szenen aus dem zeitgenössischen Leben. Einfache Menschen aus seinem unmittelbaren Umfeld – Bäuer*innen, Arbeiter*innen oder Bürger*innen – erscheinen in monumentalem Format, die bis dahin heroischen Themen vorbehalten war. Realismus im Sinne Courbets bedeutet nicht bloße Wiedergabe, sondern eine programmatische Hinwendung zur Gegenwart, einen bewussten Verzicht auf Idealisierung und einen nahezu pastosen Malduktus.</p>
<p>Courbets Darstellungsweise markiert einen entscheidenden Bruch mit der romantisierenden Malerei. Mit dem intensiv eingesetzten Palettenmesser baut er das Bild aus übereinander gelagerten Farbschichten nahezu skulptural auf und schafft eine radikal realistische, nahsichtige Bildwelt, die nicht illusionistisch täuschen, sondern Materialität erfahrbar machen will. Gerade diese technisch unkonventionelle Malweise macht Courbet zu einem Wegbereiter der modernen Malerei.</p>
<p><b>Niklaus Manuel Güdel, Kurator der Ausstellung</b></p>
<p><b>Hochrangige internationale Leihgaben</b></p>
<p>Ein frühes Hauptwerk dieser künstlerischen Neuorientierung und gleichzeitig eines der Highlights der Ausstellung ist <i>Nach dem Abendessen in Ornans</i> (1849, Palais des Beaux-Arts de Lille). Die großformatige Darstellung einer alltäglichen Szene aus seiner Heimatstadt wurde im <i>Pariser Salon</i> ausgezeichnet und vom französischen Staat angekauft. Damit erhielt erstmals ein alltägliches Motiv als Großformat in der Dimension eines Historienbildes offizielle Anerkennung. Die Präsentation dieses selten verliehenen Gemäldes in Wien unterstreicht die Bedeutung dieser Ausstellung, die zahlreiche wichtige internationale Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen vereint.</p>
<p>Courbets künstlerische Position ist eng mit seinem Verständnis von Autonomie verbunden. In<i> Die Begegnung</i>, auch bekannt als<i> Bonjour, Monsieur Courbet</i> (1854, Musée Fabre, Montpellier), tritt der Maler seinem Mäzen selbstbewusst auf Augenhöhe gegenüber und formuliert somit seinen Anspruch auf Unabhängigkeit. Als seine Werke 1855 bei der <i>Pariser Weltausstellung</i> nur unzureichend berücksichtigt werden, reagiert er mit der Errichtung eines eigenen Ausstellungspavillons. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt im Verhältnis zwischen Künstler und Institution und gilt als Meilenstein moderner Ausstellungspraxis.</p>
<p>Der radikale Realismus Courbets zeigt sich auch in <i>Der Ursprung der Welt</i> (1866). Die direkte, nicht idealisiert dargestellte Körperlichkeit des weiblichen Aktes bricht mit tradierter Bildikonografie und fordert die moralischen Konventionen der Zeit heraus. Das Werk, das sich seit 1995 im Musée d’Orsay befindet und seither erst zum vierten Mal außerhalb Frankreichs gezeigt wird, zählt zu den zentralen Exponaten der Wiener Retrospektive.</p>
<p><b>Politischer Rebell</b></p>
<p>Courbets Selbstverständnis als unabhängiger Künstler schlägt sich auch in seinem politischen Engagement nieder. Mit der Ausrufung der Dritten Republik im Jahr 1870 und insbesondere während der Pariser Kommune 1871 übernimmt er Verantwortung im öffentlichen Kunstwesen. Kunst und politisches Handeln stehen bei Courbet in engem Zusammenhang – beides folgt dem Anspruch auf Eigenständigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Kommune wird er inhaftiert und später zu hohen finanziellen Leistungen verurteilt. Die zunehmende politische und wirtschaftliche Isolation zwingt ihn ins Schweizer Exil, wo er 1877 im Alter von 58 Jahren stirbt.</p>
<p><b>Schau in der Donaumetropole</b></p>
<p>Bereits 1873 hatte Courbet erwogen, sein Schaffen in der Donaumetropole im Rahmen einer umfassenden Retrospektive zu präsentieren. Mit großen Erwartungen blickte er auf das Wiener Parkett – Hoffnungen, die sich zu seinen Lebzeiten jedoch nicht erfüllten. Die Ausstellung im Leopold Museum verwirklicht nun – mehr als 150 Jahre später – gewissermaßen den Wunsch einer ambitionierten Wiener Präsentation, die Courbet sich einst vergeblich erträumte, und unterstreicht eindrucksvoll die anhaltende Aktualität und Bedeutung seines revolutionären Werks. Neben den ikonischen Hauptwerken werden auch bislang wenig beachtete Aspekte – darunter Zeichnungen und die prägenden Jahre im Exil – in den Fokus gerückt und in einen kunsthistorischen Kontext gestellt. Die Präsentation umfasst frühe Selbstporträts, ebenso wie Landschaften aus Ornans, Jagdszenen, Meeres- und Grottendarstellungen, Akte sowie Arbeiten, die während seines Gefängnisaufenthalts und im Schweizer Exil entstanden, verdeutlichen die thematische Vielfalt. Zeichnungen und Grafiken werden gleichwertig neben den Gemälden präsentiert und erweitern den Blick auf Courbets künstlerische Praxis.</p>
<p><b>Einfluss bis in die Kunst der Gegenwart</b></p>
<p>Im Atrium treten Werke von Yan Pei-Ming und Georg Baselitz in einen imaginären Dialog mit Courbet. Die Gegenüberstellung schärft den Blick nicht nur in Bezug auf die Technik und Malweise, sondern zeigt auch die Aktualität eines Künstlers, dessen kompromissloses Verständnis von Autonomie und Wirklichkeit die Kunst bis heute herausfordert.</p>
<p><b>Ehrenschutz und Schirmherrschaft der Präsidenten Frankreichs, Deutschlands und Österreichs</b></p>
<p>Die Schau steht unter dem Ehrenschutz von Alexander Van der Bellen, Bundespräsident der Republik Österreich, sowie unter der Schirmherrschaft des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und des deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und wird anschließend in einer zweiten Station im Museum Folkwang in Essen gezeigt.</p>
<p>Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog in deutscher und englischer Sprache erschienen.</p>
<p><b>Kuratoren:</b> Hans-Peter Wipplinger, Niklaus Manuel Güdel</p>
<p><b>Gustave Courbet. Realist und Rebell</b></p>
<p>19.02.–21.06.2026 | Ebene -1</p>
<p><a class="uri-ext outbound" href="https://www.leopoldmuseum.org/gustavecourbet" target="_blank" rel="noopener">Link zur Ausstellungsseite</a></p>
<p><a class="uri-ext outbound" href="https://www.leopoldmuseum.org/de/presse/presseunterlagen?cat=2" target="_blank" rel="noopener">Link zu weiterführenden Presseunterlagen und druckfähigem Bildmaterial</a></p>
<p><a class="uri-ext outbound" href="https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39705" target="_blank" rel="noopener">Link zur Fotogalerie der Ausstellungseröffnung</a></p>
<p>Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem <b>Museum Folkwang. (opm)</b></p>
<figure id="attachment_1707" aria-describedby="caption-attachment-1707" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1707" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/20260220-ONA0002-1-2.jpeg" alt="" width="1920" height="1281" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/20260220-ONA0002-1-2.jpeg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/20260220-ONA0002-1-2-300x200.jpeg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/20260220-ONA0002-1-2-1024x683.jpeg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/20260220-ONA0002-1-2-768x512.jpeg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/20260220-ONA0002-1-2-1536x1025.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1707" class="wp-caption-text">Foto: Leopold Museum, Wien</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>art karlsruhe 2026: Die Highlights auf einen Blick</title>
		<link>https://kultur-macht.de/art-karlsruhe-2026-die-highlights-auf-einen-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 09:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 5. bis 8. Februar 2026 öffnet die art karlsruhe ihre Tore mit rund 180 Galerien aus 18 Ländern, einem starken kuratorischen Fokus und klaren Impulsen für den heutigen Kunstmarkt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom 5. bis 8. Februar 2026 öffnet die art karlsruhe ihre Tore mit rund 180 Galerien aus 18 Ländern, einem starken kuratorischen Fokus und klaren Impulsen für den heutigen Kunstmarkt. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart ein. </strong></p>
<p><strong>Kultur &#8211;</strong> Von Ernst Ludwig Kirchner bis Mary-Audrey Ramirez, von Joan Miró bis zur interaktiven KI-Installation: die art karlsruhe präsentiert 125 Jahre Kunstgeschichte in einem offenen Forum. &#8222;Unser Galerienfeld ist klar auf Qualität ausgerichtet. Der hochqualitative Stamm an Galerien, der seit vielen Jahren dabei ist, wird mehr und mehr ergänzt durch Neuzugänge und Wiederkehrer. Zudem wächst das Interesse ausländischer Galerien stark&#8220;, sagt Kristian Jarmuschek, Beiratsvorsitzender der art karlsruhe. &#8222;Das ist für mich das beste Signal: Die Messe funktioniert, für Galerien, für Besucher und für den Markt.&#8220;</p>
<p>Den offiziellen Auftakt der art karlsruhe bildet das art:opening am 5. Februar um 14:30 Uhr in Halle 3 mit Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Arne Braun, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Messechefin Britta Wirtz und dem Leitungsduo der art karlsruhe: Olga Blaß und Kristian Jarmuschek. Im Zentrum steht die Verleihung des art karlsruhe Preises, vergeben vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis zeichnet die überzeugendste one:artist Show aus und würdigt das künstlerische Schaffen Einzelner sowie das Engagement der präsentierenden Galerie. Jede one:artist-Show der Messe ist automatisch für den art karlsruhe Preis nominiert. Das ausgewählte Werk wird vom Kunstmuseum Karlsruhe für die art karlsruhe Sammlung angekauft.</p>
<p><b>Skulpturen prägen das Messebild</b></p>
<p>Die Skulptur ist von Anbeginn ein prägendes Element der art karlsruhe und auch 2026 bleibt sie das Signaturmedium der Messe. In den Hallen 1, 2 und 4 laden 18 großzügige Skulpturenplätze dazu ein, Werke unterschiedlichster Materialien und Ausdrucksformen zu entdecken. Die Galerie mianki präsentiert Katharina Schnitzlers Projekt STOFF: IM WIND auf ihrem Skulpturenplatz (Halle 1 / H1/C15). Die Künstlerin verarbeitet historische Stoffe wie Honanseide, Samt und Leinen und setzt sie der Natur aus. Sonne, Wind und Erde zeichnen Spuren auf die Textilien, die so Patina, Narben und neue Schönheit gewinnen. Auf dem Skulpturenplatz hängen sieben bis neun großformatige Stoffarbeiten im Raum und bewegen sich im Luftzug. Ein nahezu gegensätzlicher Eindruck entsteht auf dem Skulpturenplatz von Elisa Manig (Galerie Jarmuschek + Partner, Berlin; Halle 2 / H2/F04): Shakles besteht aus zwei rund fünf Meter langen Strängen aus gebogenen und gekanteten schwarzen Stahlelementen mit brünierter Oberfläche. Die Elemente sind auf Schwerlastgurte aufgefädelt, hängen parallel von der Decke herab, wiegen jeweils rund 40 Kilogramm und enden auf einem Hügel aus Kies und Geröll. Ergänzt werden die Skulpturenplätze durch ausgewählte Skulpturenspots in den Messeumläufen, präsentiert unter anderem von KORNFELD (Berlin), ASPN (Leipzig) und Claeys (Freiburg). Mit dem mit 20.000 Euro hochdotierten Loth Skulpturenpreis, gestiftet von der L-Bank, würdigt die art karlsruhe 2026 erneut eine herausragende skulpturale Präsentation und unterstreicht damit ihren Anspruch, der dreidimensionalen Kunst nicht nur Raum, sondern auch Öffentlichkeit und Relevanz zu geben.</p>
<p><b>Kunst sammeln &#8211; Formate für neue Zugänge</b></p>
<p>Ein zentrales Anliegen bleibt der Zugang zum Kunstsammeln. &#8222;Wir möchten neue Sammlerinnen und Sammler ansprechen, mit klaren, gut kuratierten Einstiegsformaten&#8220;, sagt Olga Blaß, Projektleiterin der art karlsruhe. &#8222;Kunst zu sammeln, beginnt mit Neugier. Und endet oft mit einem besonderen Gefühl: der Freude, etwas Bleibendes gefunden zu haben.&#8220; Mit dem start:block, der fokussierte Werkvorschläge zum Einstieg präsentiert, dem paper:square, der sich der Vielfalt des Mediums Papier widmet, und dem academy:square, der Absolvierende baden-württembergischer Kunsthochschulen sichtbar macht, setzt die Messe konkrete Anreize für eine neue Sammlergeneration. Höhepunkt dieses Engagements: der erstmals vergebene LBBW academy:square award, der die überzeugendste academy:square Position auszeichnet und eines der gezeigten Werke für die renommierte Sammlung der LBBW ankauft.</p>
<p><b>re:discover und re:frame: Kunst sichtbar machen</b></p>
<p>Mit den Formaten re:discover und re:frame will die art karlsruhe gezielt blinde Flecken des Kunstmarkts schließen. Sie geben unterbrochenen Künstlerbiografien sowie künstlerischen Nachlässen eine Bühne. Vera Mercer, Kevin Clarke, Detel Aurand oder Oliver Braig sind nur einige der Positionen, die 2026 im Fokus stehen und die es sich wiederzuentdecken lohnt. re:frame zeigt beispielhaft, wie Nachlassarbeit aktiv und sichtbar gestaltet werden kann: Etwa durch das Schaulager Adlmannstein oder den Nachlass des 2024 verstorbenen Karlsruher Künstlers Andreas Lau.</p>
<p><b>Kuratierte Sonderausstellungen mit Tiefgang</b></p>
<p>Ein zentrales Element sind auch 2026 die Sonderausstellungen der art karlsruhe: Die LBBW zeigt unter dem Titel &#8222;Digital Traces&#8220; Positionen zur digitalen Gegenwart, von Isa Genzken bis Avery Gia Sophie Schramm. Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseums Karlsruhe, würdigt mit einer von ihr kuratierten Ausstellung das Werk des international renommierten Karlsruher Künstlers Rolf Behm. Die Sammlung Dietmar Kohlrusch bringt zentrale Werke der Pop Art, darunter Warhol, Haring, Lichtenstein, erstmals öffentlich nach Karlsruhe.</p>
<p><b>Rahmenprogramm: Orientierung, Austausch und viele gute Fragen</b></p>
<p>Auch 2026 bietet die art karlsruhe ein umfangreiches Rahmenprogramm. Täglich finden geführte Rundgänge mit ausgebildeten Kunsthistorikerinnen und -historikern statt, darunter Touren zu aktuellen Tendenzen, den kuratierten Sonderschauen, ausgewählten Highlights oder ein &#8222;Wegweiser für den Einstieg&#8220; ins Kunstsammeln. Auf mehreren Bühnen bietet die Messe zudem Raum für Fachgespräche: Das ARTIMA art meeting widmet sich aktuellen Fragen rund um das Sammeln in der Gegenwart. Gäste wie Christiane Lange (Staatsgalerie Stuttgart) und Frédéric Bußmann (Staatliche Kunsthalle Karlsruhe) geben Einblick, wie Museen heute sammeln und vor welchen Herausforderungen sie dabei stehen. Thomas Rusche beschreibt in seinem Panel, wie man durch das Sammeln von Kunst reich und glücklich wird. Weitere Talks thematisieren Künstlermarketing, Künstliche Intelligenz und den Nachwuchszugang zum Markt. SWR Kultur lädt ebenfalls täglich zu Messetalks ein, und im Format von Monopol sprechen Fachleute über Positionen, Perspektiven und persönliche Erfahrungen.</p>
<p><b>Veranstaltungen in der Stadt während der Messe</b></p>
<p>Auch über die Messehallen hinaus entfaltet sich die art karlsruhe. &#8222;Die art karlsruhe ist mehr als ein Marktplatz der Kunst, auch wenn sie genau das im besten Sinne ist: ein Ort, an dem sich Angebot und Nachfrage in besonderer Weise treffen&#8220;, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. &#8222;Sie verbindet Verkaufsplattform, Dialograum und Ort der Inspiration und macht die Freude am Kunstkauf ebenso spürbar wie die lebendige Verbindung zur Stadt. Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder auf Tausende Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland und aus dem Ausland, die nach Karlsruhe kommen und Kunst nicht nur bei uns auf der Messe, sondern auch bei großartigen Veranstaltungen in der ganzen Stadt erleben.&#8220;</p>
<p>Die Eröffnungsparty im Hallenbau im Foyer des ZKM am 5. Februar bringt Galerien, Institutionen und Kunstinteressierte zusammen. Am 6. Februar folgt Kunstrauschen, die Lange Nacht der Projekträume, die mit über 20 teilnehmenden Offspaces zeigt, wie vielfältig die Karlsruher Kunstszene ist. Abends steigt die After art Party im Nachtwerk mit einem internationalen DJ-Line-up rund um Move D, André Galluzzi und Shahrokh Dini. Am Samstag, 7. Februar, lädt die gallery:night zum abendlichen Rundgang durch Karlsruher Galerien, mit Afterglow im Hirschof. Ein kostenloser Shuttle bringt Besucherinnen von der Messe direkt in die Stadt.</p>
<p>Vollständige Galerienliste: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.art-karlsruhe.de/de/galerien/" target="_blank" rel="noopener">art-karlsruhe.de/galerienliste</a></p>
<p>Weitere Informationen: <a class="uri-ext outbound" href="https://www.art-karlsruhe.de/de/" target="_blank" rel="noopener">art-karlsruhe.de</a>, <a class="uri-ext outbound" href="https://www.facebook.com/artkarlsruhe/" target="_blank" rel="noopener">facebook.com/artkarlsruhe,</a> <a class="uri-ext outbound" href="https://www.instagram.com/art_karlsruhe/" target="_blank" rel="noopener">instagram.com/art_karlsruhe</a>, <a class="uri-ext outbound" href="https://linkedin.com/company/art-karlsruhe/posts/?feedView=all" target="_blank" rel="noopener">art-karlsruhe.de/linkedin</a> (opm)</p>
<figure id="attachment_1700" aria-describedby="caption-attachment-1700" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1700" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/artKarlsruhe_2025_KMK_CarlottaRoob_1026.jpg" alt="" width="1920" height="1281" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/artKarlsruhe_2025_KMK_CarlottaRoob_1026.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/artKarlsruhe_2025_KMK_CarlottaRoob_1026-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/artKarlsruhe_2025_KMK_CarlottaRoob_1026-1024x683.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/artKarlsruhe_2025_KMK_CarlottaRoob_1026-768x512.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/artKarlsruhe_2025_KMK_CarlottaRoob_1026-1536x1025.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1700" class="wp-caption-text">Foto: Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH/Carlotta Roob</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Legende der Titanic feiert Premiere</title>
		<link>https://kultur-macht.de/die-legende-der-titanic-feiert-premiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 07:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 30. Januar 2026 legt die legendäre Titanic erstmals in Frankfurt an: Mit der immersiven Ausstellung &#8222;Die Legende der TITANIC&#8220; verwandelt sich die Raumfabrik in Frankfurt-Heddernheim in eine faszinierende Erlebniswelt voller Emotionen, Spannung und modernster [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 30. Januar 2026 legt die legendäre Titanic erstmals in Frankfurt an: Mit der immersiven Ausstellung &#8222;Die Legende der TITANIC&#8220; verwandelt sich die Raumfabrik in Frankfurt-Heddernheim in eine faszinierende Erlebniswelt voller Emotionen, Spannung und modernster Medientechnologie. Nach ausverkauften Erfolgen in Madrid, Wien und München erwartet die Mainmetropole nun ein Ausstellungshighlight, das Geschichte hautnah erlebbar macht.</strong></p>
<p><strong>Aktuell &#8211;</strong> Mit modernster Technik, beeindruckenden Projektionen und mitreißender Atmosphäre erwacht die legendäre TITANIC zum Leben und lässt Besucher und Besucherinnen in eine der bewegendsten Geschichten der Weltgeschichte spürbar eintauchen.</p>
<p><b>Zwischen Triumph und Tragödie</b></p>
<p>Ein gigantischer Schiffsrumpf thront majestätisch am Pier, Matrosen laufen eilig umher und unter die rauen Rufe der Seeleute mischt sich das aufgeregte Gemurmel der Passagiere: Es ist der 10. April 1912 und im Hafen von Southampton herrscht reges Treiben. Die RMS-Titanic, ein Wunderwerk der Technik und das damals größte Schiff der Welt, bricht zu ihrer Jungfernfahrt Richtung New York auf. Die RMS-Titanic ist ein Versprechen und eine Hoffnung &#8211; auf Fortschritt, Luxus und eine bessere Zukunft. Niemand ahnt, dass der legendäre Ozeanriese unaufhaltsam seinem dramatischen Schicksal entgegensteuert. Denn nur vier Tage später rammt die vermeintlich unsinkbare Titanic einen Eisberg und versinkt mit über 2000 Passagieren und Seeleuten im eiskalten Atlantik.</p>
<p><b>Zeitreise</b></p>
<p>Die Ausstellung &#8222;Die Legende der TITANIC&#8220; nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1912, mitten hinein in die glanzvolle Welt des legendären Ozeanriesen. Durch eindrucksvolle Projektionen, interaktive Elemente und detailgetreue Nachbildungen wird die lebendige Atmosphäre an Bord des prächtigen Schiffes auf multisensorische Weise greifbar: Die Gäste gehen an Bord des schwimmenden Palastes, schreiten durch die Kabinenbereiche und erfahren bewegende Geschichten von Zeitzeugen.</p>
<p><b>Augmented Reality, faszinierende Erlebniswelten und Virtual Reality &#8211; Innovation trifft Geschichte</b></p>
<p>Gleich zu Beginn der immersiven Ausstellung betreten die Besucherinnen und Besucher eine Anmutung des Hafens von Southampton. Mittels <b>Augmented-Reality (AR) Erlebnis</b>, begrüßt Kapitän Smith höchstpersönlich die Gäste. Auch im weiteren Verlauf bietet AR zusätzliche Erlebnisse, darunter exklusive Hintergrundinformationen zu ausgewählten Exponaten.</p>
<p>Anschließend führt der Rundgang durch die engen Korridore der dritten Klasse, um in den Ausstellungssaal zu gelangen. Persönliche Geschichten und beeindruckende Inszenierungen geben tiefe Einblicke in das Schicksal jener, die an Bord der Titanic waren.</p>
<p>Im faszinierenden <b>Virtual-Reality-Raum</b> erwartet die Gäste eine besondere Hommage an das berühmte Orchester der Titanic. In einer beeindruckenden Inszenierung werden die klassischen Musikstücke, die einst an Bord erklangen, auf einzigartige Weise neu interpretiert.</p>
<p>Ein weiteres Highlight ist der <b>immersive Showroom</b>, der die Besucher in die Tiefen der Titanic-Legende eintauchen lässt. Die Projektionen zeigen mit modernster Technik und emotionaler Erzählweise eine ganz besondere Perspektive auf die dramatischsten Momente des Schiffes &#8211; von seiner Konstruktion über die Reise bis hin zum tragischen Untergang in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912. Die 360°- Projektionen beeindrucken durch ihre hochmoderne Qualität und die emotionale Erzählweise, bei der insbesondere die Geschichte der Familie Callaghan &#8211; Vater und Tochter, Passagiere an Bord der Titanic &#8211; im Mittelpunkt steht.</p>
<p>Der <b>Soundtrack</b> für die gesamte Ausstellung, komponiert von René Merkelbach, wurde eigens mit einem 50-köpfigen Orchester und Chor aufgenommen und sorgt für eine eindringliche, emotionale Klangkulisse.</p>
<p><b>Metaversum-Abenteuer und interaktive Zeitreise</b></p>
<p>Die Ausstellung erweitert das Erlebnis um ein interaktives Metaversum. Die Besucherinnen und Besucher können die Titanic erkunden, jedes Deck, jede Kabine, jede Lounge, so als seien sie selbst Gäste auf dem berühmten Schiff.</p>
<p>&#8222;Die Legende der TITANIC &#8211; Die Immersive Ausstellung&#8220; ist mehr als eine Ausstellung &#8211; es ist eine Zeitreise in die Geschichte der legendären Titanic und ein außergewöhnliches Erlebnis.</p>
<p><b>Die Legende der TITANIC &#8211; Die Immersive Ausstellung 30.01. bis 12.04.2026</b></p>
<p>Raumfabrik Frankfurt Heddernheimer Landstrasse 155 60439 Frankfurt am Main</p>
<p>Täglich 10:00 bis 21:00 Uhr</p>
<p>Tickets ab 22 Euro unter <a class="uri-ext outbound" href="http://www.titanic-immersiv.de/" target="_blank" rel="noopener">www.titanic-immersiv.de</a> Für das Metaversum-Erlebnis ist ein separates Ticket zu buchen.</p>
<p>Empfohlene Besuchsdauer: ca. 90 Minuten Altersempfehlung: ab 6 Jahren</p>
<p>Website: <a class="uri-ext outbound" href="http://www.titanic-immersiv.de/" target="_blank" rel="noopener">www.titanic-immersiv.de</a> (opm)</p>
<figure id="attachment_1692" aria-describedby="caption-attachment-1692" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1692" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DieLegendeDerTITANIC_DieImmersiveAusstellung_MMA1963.jpg" alt="" width="1920" height="1280" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DieLegendeDerTITANIC_DieImmersiveAusstellung_MMA1963.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DieLegendeDerTITANIC_DieImmersiveAusstellung_MMA1963-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DieLegendeDerTITANIC_DieImmersiveAusstellung_MMA1963-1024x683.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DieLegendeDerTITANIC_DieImmersiveAusstellung_MMA1963-768x512.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DieLegendeDerTITANIC_DieImmersiveAusstellung_MMA1963-1536x1024.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1692" class="wp-caption-text">Foto: Alegria Exhibition GmbH/MORRIS MAC MATZEN</figcaption></figure>
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		<title>Neu ab 17. Januar 2026: Illuseum Berlin &#8211; Wo Illusionen die Meere schützen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 08:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Illusionen verändern unsere Wahrnehmung. Wenn sie dazu beitragen, den Blick auf die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Ozeane zu schärfen, können sie mehr sein als Unterhaltung &#8211; sie können wirklich etwas [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Illusionen verändern unsere Wahrnehmung. Wenn sie dazu beitragen, den Blick auf die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Ozeane zu schärfen, können sie mehr sein als Unterhaltung &#8211; sie können wirklich etwas bewegen.&#8220; &#8211; Michael Posch, Inhaber Illuseum Berlin</strong></p>
<p><strong>Kunst &#8211;</strong> Nach fast acht Jahren erfolgreicher Museumsgeschichte schlägt das <b>Illuseum Berlin</b> ein neues Kapitel auf. Aus einem Ort des Staunens und der spielerischen Täuschung wird ein Museum, das Haltung zeigt. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Umweltkrisen, Klimawandel und Artensterben immer spürbarer werden, ist jede Stimme für die Natur und die Ozeane mehr denn je gefragt.</p>
<p><b>Museum. Aber anders.</b></p>
<p>Im Illuseum Berlin verschwimmen Realität und Wahrnehmung: Räume kippen, Größenverhältnisse lösen sich auf, Perspektiven täuschen das Auge. Doch hinter dem spielerischen Erlebnis steht heute eine klare Botschaft. Die Illusion wird bewusst als Werkzeug eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu schaffen, Neugier zu wecken und Gespräche über die Schönheit und Verletzlichkeit unserer Ozeane anzustoßen.</p>
<p>Mit der Neuausrichtung verbindet das Illuseum Berlin faszinierende Installationen mit Themen wie <b>Plastikverschmutzung, Überfischung und Klimawandel</b>.</p>
<p>Unser Museum lädt nicht nur zum Staunen und Lachen ein, sondern regt dazu an, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Blick auf Umwelt und Konsum zu hinterfragen.</p>
<p>Ein zentraler Bestandteil der Neuausrichtung ist die Zusammenarbeit mit <b>lokalen Künstler:innen</b>. Berliner Kunstschaffende entwickeln eigens für das Illuseum neue Installationen und Illusionen, die Wahrnehmung und Meeresschutz miteinander verbinden. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Besuchern &#8211; lokal verankert und global relevant.</p>
<p><b>Erlebnisformate mit Mehrwert</b></p>
<p>Ergänzt wird das Ausstellungserlebnis durch <b>interaktive Workshops</b>, die Wahrnehmung, Wissenschaft und Meeresschutz miteinander verbinden. <b>Kindergeburtstage</b> werden zu kreativen Entdeckungsreisen, bei denen Staunen und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen. Darüber hinaus bietet das Illuseum Berlin Raum für <b>Events, Veranstaltungen und Schulprogramme</b>, die Inspiration, Austausch und gemeinsames Erleben fördern.</p>
<p>Ein besonderes Highlight ist der <b>Zauber-Dienstag,</b> an dem magische Elemente die Welt der Illusionen erweitern und auf unterhaltsame Weise zeigen, wie leicht sich Wahrnehmung verändern lässt. Mit speziellen Eintrittspreisen am <b>Berliner:innen-Mittwoch</b> lädt das Illuseum Berlin zudem gezielt die lokale Community ein, Teil dieser neuen Ausrichtung zu werden.</p>
<p><b>Illusionen, die wirklich etwas bewegen</b></p>
<p>Ein Teil der Gewinne kommt gezielt Organisationen und Aktivist:innen im Meeresschutz zugute. So wird jeder Besuch zu einem aktiven Beitrag für den Erhalt der Ozeane. Das Illuseum Berlin möchte damit seinen Teil leisten: als kultureller Ort, als Impulsgeber und als Stimme für unsere Ozeane. (opm)</p>
<figure id="attachment_1633" aria-describedby="caption-attachment-1633" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1633" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2-300x169.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2-1024x576.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2-768x432.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2-1536x864.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1633" class="wp-caption-text">Foto: Illuseum Berlin</figcaption></figure>
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		<title>Ministerpräsident Hendrik Wüst verleiht den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen an Andreas Gursky</title>
		<link>https://kultur-macht.de/ministerpraesident-hendrik-wuest-verleiht-den-staatspreis-des-landes-nordrhein-westfalen-an-andreas-gursky/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 06:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen im Düsseldorfer K21 an Andreas Gursky verliehen. Der Fotograf und Künstler wird für seine prägende Kunst und sein langjähriges Engagement geehrt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen im Düsseldorfer K21 an Andreas Gursky verliehen. Der Fotograf und Künstler wird für seine prägende Kunst und sein langjähriges Engagement geehrt.</strong></p>
<p><strong>Kunst &#8211;</strong> Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Andreas Gursky zählt zu den bedeutendsten Fotografen unserer Zeit – ein Meister seines Fachs und eine prägende Figur der internationalen Gegenwartskunst. Mit seinen monumentalen Werken hat er die Fotografie als Kunstform neu definiert und den Blick auf die moderne Welt verändert.“</p>
<p>Den Staatspreis erhält Andreas Gursky neben seinem künstlerischen Wirken insbesondere auch für sein herausragendes Engagement für die kulturelle Entwicklung Nordrhein-Westfalens. „Der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen 2025 wird Andreas Gursky verliehen für sein herausragendes künstlerisches Wirken, seinen prägenden Einfluss auf die zeitgenössische Fotografie, sein Engagement zur Förderung von Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen und seinen Beitrag zum hohen Ansehen unseres Landes in der Welt“, heißt es auf der Urkunde.</p>
<p>Rund 200 Gäste kamen zur Verleihung des Staatspreises in das Düsseldorfer K21, darunter viele persönliche Gäste von Andreas Gursky. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Susanne Pfeffer, Direktorin des Museums für Moderne Künste in Frankfurt am Main. Sie kuratierte die Ausstellung „Typologien: Deutsche Fotografie des 20. Jahrhunderts“, in der unter anderem Werke von Andreas Gursky präsentiert wurden.</p>
<p>„Auf eines bin ich als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident besonders stolz: 1989 ist Andreas Gursky mit dem Förderpreis für junge Künstler ausgezeichnet worden. Heute – 36 Jahre später – folgt die wichtigste Auszeichnung, die das Land zu vergeben hat: der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen!“, so Ministerpräsident Wüst weiter.</p>
<p>Andreas Gursky engagiert sich seit vielen Jahren für die Stärkung und institutionelle Anerkennung der Fotografie in Deutschland. Als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf hat er sich leidenschaftlich für die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler eingesetzt. Darüber hinaus war er maßgeblich am Aufbau des Deutschen Fotoinstituts in Düsseldorf beteiligt. Zugleich trug Andreas Gursky wesentlich zur Förderung kultureller und gesellschaftlicher Ereignisse in seiner Heimatstadt bei, indem er zahlreiche seiner Werke zu diesem Zweck zur Verfügung stellte. (opm)</p>
<figure id="attachment_1553" aria-describedby="caption-attachment-1553" style="width: 1350px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1553" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/11/rso251104-03-0725.jpg" alt="" width="1350" height="1000" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/11/rso251104-03-0725.jpg 1350w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/11/rso251104-03-0725-300x222.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/11/rso251104-03-0725-1024x759.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/11/rso251104-03-0725-768x569.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/11/rso251104-03-0725-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 1350px) 100vw, 1350px" /><figcaption id="caption-attachment-1553" class="wp-caption-text">Foto: Land NRW / Ralph Sondermann</figcaption></figure>
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		<title>Spatenstich für Kunstmuseum &#8211; Museum Ehrhardt ensteht in der Gemeinde Upahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 06:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Ortsteil Plüschow der Gemeinde Upahl im Landkreis Nordwestmecklenburg zwischen Lübeck und Wismar wird ein bedeutendes kulturelles Projekt Realität: Der Bau des Museum Ehrhardt beginnt. Mit dem feierlichen Spatenstich am [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Im Ortsteil Plüschow der Gemeinde Upahl im Landkreis Nordwestmecklenburg zwischen Lübeck und Wismar wird ein bedeutendes kulturelles Projekt Realität: Der Bau des Museum Ehrhardt beginnt. Mit dem feierlichen Spatenstich am 25. Oktober wurde der Grundstein für einen neuen Ort der Kunst, Kultur und Bildung gelegt.</b></p>
<p><strong>Kunst &#8211;</strong> Auf einer Nutzfläche von 1.400 m² entsteht ein Multifunktionsgebäude, welches neben dem Museum unterschiedliche Räume für Begegnungen und Austausch bietet. So wird neben einem Museumscafé und einem Auditorium für Veranstaltungen auch ein Dachgarten entstehen. Zudem wird ein Garten in zeitgenössischer Anlehnung an den einstigen Barockgarten des Schlosses Plüschow errichtet. Gezeigt werden sollen Filme, Fotografien und Bilder des BAUHAUS-Schülers Alfred Ehrhardt (1901 &#8211; 1984) sowie Wechselausstellungen weiterer Künstlerinnen und Künstler. Bauherren sind der Sohn des Künstlers Dr. Jens Ehrhardt und seine Frau Elke Weicht-Ehrhardt. Architekt des Museums ist der Pritzker-Preisträger Diébédo Francis Kéré, der das Gebäude im Sinne der Nachhaltigkeit aus Lehm, Holz und Glas errichten wird.</p>
<p>Seit Jahrzehnten ist Plüschow ein Ort, der für Kunst und Kultur überregional bekannt ist. Bereits nach der Wende machte sich das Mecklenburgische Künstlerhaus Schloss Plüschow mit Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst überregional einen Namen. In jüngster Zeit kam eine Galerie von Matthias Kanter, einem deutschen Maler und Vertreter der reflexiven, abstrakten Malerei der Gegenwart, im Schlossensemble hinzu.</p>
<p>&#8222;Die Errichtung des Museum Ehrhardt ist eine elementare Erweiterung für die Kunst- und Kulturszene in ganz Mecklenburg-Vorpommern und Norddeutschlands. Ein Museum in dieser architektonischen Qualität ist einmalig in unserem Bundesland und wird viele nationale wie auch internationale Gäste nach Plüschow ziehen&#8220;, ist Katrin Patynowski, 1. Stellvertreterin des Landrates und Dezernentin Bauen beim Landkreises Nordwestmecklenburg, überzeugt. Sie hatte das Vorhaben aktiv bis zur Genehmigung im September dieses Jahres mit ihren Fachdiensten begleitet.</p>
<p>Auch regionalwirtschaftlich ist der Museumsbau ein wichtiger Meilenstein für die Region. &#8222;Wir gehen von mindestens 10.000 Gästen jährlich aus. Das bedeuten jährliche Einnahmen in Plüschow im mittleren sechsstelligen Bereich. Hinzu kommen Hotelbuchungen und Restaurantbesuche im Umfeld. Das Gesamtkonzept gilt es in den nächsten Jahren mit den Eigentümern, Partnern und Akteuren vor Ort gemeinsam zu entwickeln&#8220;, erläutert Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg, der das Projekt von Beginn an mit seinem Team begleitet hat. Bis Ende 2027 soll das Museum fertig gestellt sein. (opm)</p>
<figure id="attachment_1543" aria-describedby="caption-attachment-1543" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1543" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/10/Spatenstich_Plueschow_25102025_Fotos-50.jpg" alt="" width="1920" height="1280" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/10/Spatenstich_Plueschow_25102025_Fotos-50.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/10/Spatenstich_Plueschow_25102025_Fotos-50-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/10/Spatenstich_Plueschow_25102025_Fotos-50-1024x683.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/10/Spatenstich_Plueschow_25102025_Fotos-50-768x512.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2025/10/Spatenstich_Plueschow_25102025_Fotos-50-1536x1024.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1543" class="wp-caption-text">Spatenstich für das Museum Ehrhardt unter Beisein des Architektes und Pritzker Preisträgers Francis Kére (Mitte) und des Bauherren Dr. Jens Ehrhardt (ganz rechts). Foto: WFG NWM/Sylvio Rosenthal 2025</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/spatenstich-fuer-kunstmuseum-museum-ehrhardt-ensteht-in-der-gemeinde-upahl/">Spatenstich für Kunstmuseum – Museum Ehrhardt ensteht in der Gemeinde Upahl</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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