<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Musik - Kultur-macht</title>
	<atom:link href="https://kultur-macht.de/category/musik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://kultur-macht.de</link>
	<description>Magazin für Kunst, Literatur, Kultur, Film &#38; Musik</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Apr 2026 06:45:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2024/07/cropped-Icon-Kultur-macht-32x32.jpg</url>
	<title>Musik - Kultur-macht</title>
	<link>https://kultur-macht.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Groove, Geschichte und Gegenwart: Femi Kuti entfachte in Maastricht ein musikalisches Spannungsfeld</title>
		<link>https://kultur-macht.de/groove-geschichte-und-gegenwart-femi-kuti-entfachte-in-maastricht-ein-musikalisches-spannungsfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 06:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Afrobeat Europa Tour Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Afrobeat Muziekgieterij Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Afrobeat Performance Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Fela Kuti Nachfolger Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Femi Kuti Konzert Maastricht]]></category>
		<category><![CDATA[Femi Kuti Niederlande Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Femi Kuti Tour Europa 2026]]></category>
		<category><![CDATA[internationale Musikszene Afrobeat]]></category>
		<category><![CDATA[Journey Through Life Live 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertkritik Maastricht Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Live Konzertbericht April 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Maastricht Sphinx Viertel Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik und Gesellschaft Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[politische Musik Afrobeat Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Force Band Live]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1773</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war ein Abend, der sich nicht in einzelne Höhepunkte gliedern ließ, sondern als fortlaufende Verdichtung wirkte. Am vergangenen Montag, dem 6. April, trat Femi Kuti mit seiner Band The [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/groove-geschichte-und-gegenwart-femi-kuti-entfachte-in-maastricht-ein-musikalisches-spannungsfeld/">Groove, Geschichte und Gegenwart: Femi Kuti entfachte in Maastricht ein musikalisches Spannungsfeld</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war ein Abend, der sich nicht in einzelne Höhepunkte gliedern ließ, sondern als fortlaufende Verdichtung wirkte. Am vergangenen Montag, dem 6. April, trat Femi Kuti mit seiner Band The Positive Force in der Muziekgieterij auf und verwandelte den Konzertsaal in ein rhythmisch aufgeladenes Gefüge, das Musik, Körper und Botschaft eng miteinander verschränkte.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Der Beginn kam ohne Pathos aus. Statt einer dramaturgischen Steigerung setzte die Band unmittelbar ein, als habe das Konzert längst begonnen und das Publikum stoße lediglich hinzu. Schlagzeug und Percussion legten ein dichtes Fundament, über dem sich Bläserlinien und Gitarrenmotive entfalteten. Diese Struktur blieb über den gesamten Abend hinweg bestimmend: keine abrupte Zäsur zwischen den Stücken, sondern fließende Übergänge, die den Eindruck eines einzigen, langen musikalischen Atems erzeugten.</p>
<p>Im Zentrum dieses Geschehens agierte Kuti mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit. Er spielte Saxophon und Trompete, griff zum Keyboard und führte zugleich als Sänger durch das Programm. Seine Gestik blieb dabei präzise und ökonomisch; sie diente weniger der Selbstdarstellung als der Steuerung eines Ensembles, das auf enge Abstimmung angewiesen ist. The Positive Force erwies sich als eingespielter Klangkörper, dessen Mitglieder die komplexen rhythmischen Verschiebungen des Afrobeat mit scheinbarer Leichtigkeit ausführten.</p>
<figure id="attachment_1775" aria-describedby="caption-attachment-1775" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1775" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3223.jpg" alt="" width="1920" height="1277" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3223.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3223-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3223-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3223-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_3223-1536x1022.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1775" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>Dass dieser Stil auf eine lange Tradition zurückgeht, wurde im Verlauf des Abends immer wieder spürbar. Femi Kuti ist der Sohn von Fela Kuti, jenem Musiker, der den Afrobeat in den 1970er-Jahren als Verbindung aus Funk, Jazz und afrikanischen Rhythmen etablierte und zugleich zu einem Medium politischer Kritik machte. Die familiäre Herkunft blieb jedoch im Hintergrund; entscheidend war, wie Kuti dieses Erbe weiterführt und verändert.</p>
<p>Ein wesentlicher Teil des Programms speiste sich aus seinem aktuellen Album „Journey Through Life“, das 2025 erschienen ist. Die neuen Stücke fügten sich nahtlos in das Repertoire ein, setzten jedoch inhaltlich andere Akzente. Neben den bekannten Themen wie Korruption und sozialer Ungleichheit traten persönliche Reflexionen stärker in den Vordergrund. Texte über Familie und individuelle Entwicklung erweiterten die Perspektive, ohne den kritischen Grundton aufzugeben.</p>
<p>Zwischen den musikalischen Passagen wandte sich Kuti mehrfach direkt an das Publikum. Seine Worte waren knapp gehalten, doch klar in ihrer Stoßrichtung. Er sprach über globale Machtverhältnisse, über Verantwortung und über die Rolle von Musik als Mittel der Artikulation. Dabei vermied er jede Form der Überinszenierung; die Aussagen fügten sich in den Fluss des Abends ein und wirkten gerade dadurch nachhaltig.</p>
<p>Die visuelle Dimension spielte eine nicht minder wichtige Rolle. Tänzerinnen und Tänzer begleiteten das Konzert mit choreografierten Sequenzen, die die rhythmischen Strukturen nicht illustrierten, sondern eigenständig interpretierten. Ihre Bewegungen griffen die Energie der Musik auf und übertrugen sie in den Raum, sodass sich ein vielschichtiges Zusammenspiel von Klang und Körper ergab.</p>
<p>Das Publikum reagierte zunächst aufmerksam, fast zurückhaltend, bevor sich die Atmosphäre zunehmend löste. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine kollektive Dynamik, in der Zuhören und Mitgehen ineinander übergingen. Die Dichte des musikalischen Geschehens ließ dabei kaum Raum für Ablenkung; der Abend verlangte Konzentration und bot zugleich unmittelbare körperliche Erfahrung.</p>
<p>Auch der Ort selbst trug zu dieser Wirkung bei. Die Muziekgieterij im Sphinx-Viertel, einem ehemaligen Industrieareal mit wachsender kultureller Bedeutung, bot den passenden Rahmen für ein Konzert, das sich zwischen Tradition und Gegenwart bewegt. Die industrielle Architektur des Raumes verlieh dem Klang zusätzliche Schärfe und unterstrich den rohen, unverstellten Charakter der Darbietung.</p>
<p>Biografisch lässt sich Femi Kuti als Künstler beschreiben, der früh in die musikalischen Strukturen seines Vaters eingebunden war, sich jedoch bewusst davon gelöst hat. Nach ersten Erfahrungen in der Band Egypt ’80 gründete er 1986 seine eigene Formation. Seitdem hat er den Afrobeat kontinuierlich erweitert, Einflüsse aus R&amp;B, Rock und Hip-Hop integriert und sich zugleich inhaltlich eigenständig positioniert. Seine klare Haltung gegen Sexismus und Drogen markiert dabei eine bewusste Abgrenzung zu Teilen der Vergangenheit.</p>
<p>Die internationale Resonanz auf seine Arbeit hat in den vergangenen Jahren nochmals zugenommen. Kooperationen mit Künstlern unterschiedlicher Genres sowie Auftritte auf großen Bühnen – bis hin zu gemeinsamen Momenten mit Coldplay – haben seine Reichweite erweitert. Gleichwohl zeigte der Abend in Maastricht, dass seine Musik ihre Wirkung vor allem im direkten Live-Erlebnis entfaltet.</p>
<p>So blieb am Ende weniger ein einzelner Eindruck als vielmehr das Bild eines kontinuierlichen Prozesses. Der Auftritt wirkte nicht wie ein abgeschlossenes Programm, sondern wie ein Ausschnitt aus einer fortlaufenden Entwicklung, in der musikalische Tradition, persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Reflexion ineinandergreifen. (sk)</p>
<figure id="attachment_1774" aria-describedby="caption-attachment-1774" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1774" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2814.jpg" alt="" width="1920" height="1277" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2814.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2814-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2814-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2814-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC_2814-1536x1022.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1774" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/groove-geschichte-und-gegenwart-femi-kuti-entfachte-in-maastricht-ein-musikalisches-spannungsfeld/">Groove, Geschichte und Gegenwart: Femi Kuti entfachte in Maastricht ein musikalisches Spannungsfeld</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit großer Geste zurück auf die Bühne: Queen-Klassiker in Krefeld gefeiert</title>
		<link>https://kultur-macht.de/mit-grosser-geste-zurueck-auf-die-buehne-queen-klassiker-in-krefeld-gefeiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 16:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bohemian Rhapsody Tribute]]></category>
		<category><![CDATA[Freddie Mercury Tribute Show]]></category>
		<category><![CDATA[God Save The Queen Krefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Josch Hinder Sänger]]></category>
		<category><![CDATA[Krefeld Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Live Musik Krefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Live Show Queen Songs]]></category>
		<category><![CDATA[Q-Revival Band]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Coverband Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Hits Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Klassiker live]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Musik heute]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Revival Band 1993]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Tribute Show Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rock Konzert Krefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenweberhaus Konzert 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Pfeiffer Gitarrist]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute Band Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute Konzert Rock]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You Live]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1768</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war ein Abend, der weniger durch Überraschung als durch Präzision überzeugte – und gerade darin seine Wirkung entfaltete. Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler Musik &#8211; Die Q Revival Band stellte [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/mit-grosser-geste-zurueck-auf-die-buehne-queen-klassiker-in-krefeld-gefeiert/">Mit großer Geste zurück auf die Bühne: Queen-Klassiker in Krefeld gefeiert</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war ein Abend, der weniger durch Überraschung als durch Präzision überzeugte – und gerade darin seine Wirkung entfaltete.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Die Q Revival Band stellte im Krefelder Seidenweberhaus ihre Show „God Save The Queen“ vor und setzte dabei auf eine Mischung aus Detailtreue, musikalischer Disziplin und bewusst inszenierter Bühnenästhetik. Was sich daraus entwickelte, war ein Konzert, das sich Schritt für Schritt steigerte und das Publikum in eine vertraute, zugleich aber eindrucksvoll präsentierte Klangwelt führte.</p>
<figure id="attachment_1769" aria-describedby="caption-attachment-1769" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1769" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-333-2.jpg" alt="" width="1920" height="1495" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-333-2.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-333-2-300x234.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-333-2-1024x797.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-333-2-768x598.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-333-2-1536x1196.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1769" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Im Mittelpunkt stand ein Repertoire, das über Jahrzehnte hinweg zum festen Kanon der Rockmusik geworden ist. Titel wie „Bohemian Rhapsody“, „We Will Rock You“, „It’s a Kind of Magic“ oder „Another One Bites the Dust“ wurden nicht einfach gespielt, sondern in einer Form präsentiert, die den Anspruch hatte, dem Original so nahe wie möglich zu kommen. Die Struktur des Abends folgte dabei einer klaren Dramaturgie: von energiegeladenen Einstiegsmomenten über komplex arrangierte Passagen bis hin zu den großen, kollektiv getragenen Höhepunkten, die das Publikum immer wieder mitrissen.</p>
<p>Auffällig war insbesondere die Rolle von Josch Hinder, der seit 2025 als Sänger Teil der Band ist. Seine Interpretation der Songs zeichnete sich durch eine Kombination aus stimmlicher Präzision und spürbarer Bühnenpräsenz aus. Dabei gelang es ihm, sowohl die kraftvollen als auch die feineren Momente der Musik auszuleuchten, ohne sich in bloßer Nachahmung zu verlieren. Vielmehr entstand der Eindruck einer eigenständigen Darbietung, die dennoch klar in der Tradition von Queen stand.</p>
<p>Auch die übrigen Musiker trugen entscheidend zum Gesamtbild bei. Besonders Gitarrist Stefan Pfeiffer fiel durch eine Spielweise auf, die sowohl klanglich als auch visuell stark an die Vorbilder der Originalband erinnerte. Das Zusammenspiel innerhalb der Formation wirkte eingespielt und stabil – ein Eindruck, der nicht zuletzt auf die lange gemeinsame Geschichte der Musiker zurückzuführen ist. Bereits 1993 gegründet, gehört die Q Revival Band zu den frühesten professionellen Tribute-Projekten dieser Art in Deutschland.</p>
<figure id="attachment_1771" aria-describedby="caption-attachment-1771" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1771" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-796.jpg" alt="" width="1920" height="1376" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-796.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-796-300x215.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-796-1024x734.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-796-768x550.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-796-1536x1101.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1771" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Diese lange Entwicklung zeigte sich auch in der technischen Umsetzung der Show. Bühnenbild, Instrumente und Verstärker waren bewusst an die Ästhetik der 1970er- und 1980er-Jahre angelehnt. Unterstützt wurde dies durch ein ausgefeiltes Lichtkonzept, das einzelne Songs atmosphärisch verstärkte und dem Abend zusätzliche visuelle Tiefe verlieh. Die Inszenierung blieb dabei stets im Dienst der Musik und verzichtete auf übermäßige Effekte zugunsten einer klaren, fokussierten Wirkung.</p>
<p>Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war die Interaktion mit dem Publikum. Immer wieder suchten die Musiker den direkten Kontakt zum Saal, forderten zum Mitklatschen auf oder ließen Raum für kollektiven Gesang. Dadurch entstand eine Dynamik, die den Abend aus der reinen Zuschauerperspektive herauslöste und in ein gemeinsames Erlebnis überführte. Gerade diese Momente trugen wesentlich dazu bei, dass die Atmosphäre im Seidenweberhaus weit über die eines klassischen Konzerts hinausging.</p>
<p>Dass die Musik von Queen auch heute noch eine so breite Resonanz findet, zeigte sich nicht zuletzt in der Zusammensetzung des Publikums. Neben langjährigen Anhängern der Band waren auch jüngere Besucher vertreten, die die Songs durch moderne Medien kennengelernt hatten. Die anhaltende Popularität wird durch zahlreiche Einflüsse getragen – darunter erfolgreiche Bühnenproduktionen wie das Musical „We Will Rock You“ sowie der vielfach ausgezeichnete Film „Bohemian Rhapsody“, die beide das Interesse an der Musik neu entfacht haben.</p>
<p>So entstand im Laufe des Abends ein Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Original und Interpretation. Die Q Revival Band nutzte dieses Spannungsfeld nicht nur, sondern machte es zum zentralen Bestandteil ihrer Darbietung. Am Ende blieb der Eindruck eines Konzerts, das weniger auf Effekte als auf Substanz setzte – und genau dadurch überzeugte. Die Musik stand im Mittelpunkt, getragen von einer Band, die sich einer klaren Aufgabe verschrieben hat: den Klang, die Energie und den Geist einer der bedeutendsten Rockformationen der Musikgeschichte lebendig zu halten. (sk)</p>
<figure id="attachment_1770" aria-describedby="caption-attachment-1770" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1770" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-340.jpg" alt="" width="1920" height="1260" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-340.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-340-300x197.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-340-1024x672.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-340-768x504.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-28-Queen-RB-Krefeld-c-Maris-Rietrums-340-1536x1008.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1770" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/mit-grosser-geste-zurueck-auf-die-buehne-queen-klassiker-in-krefeld-gefeiert/">Mit großer Geste zurück auf die Bühne: Queen-Klassiker in Krefeld gefeiert</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie die Ultimate Eagles Kalifornien nach Venlo brachten</title>
		<link>https://kultur-macht.de/wie-die-ultimate-eagles-kalifornien-nach-venlo-brachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 05:39:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Classic Rock Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Eagles Coverband UK]]></category>
		<category><![CDATA[Eagles Songs live]]></category>
		<category><![CDATA[Eagles Tribute Band]]></category>
		<category><![CDATA[Eagles Tribute Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel California live]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert Venlo 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Live Review Ultimate Eagles]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Musik Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[mehrstimmiger Gesang Eagles]]></category>
		<category><![CDATA[Poppodium Grenswerk Venlo]]></category>
		<category><![CDATA[Rockkonzert Venlo]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute Konzert Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Ultimate Eagles]]></category>
		<category><![CDATA[Ultimate Eagles Tour 2027]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1763</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war einer dieser Abende, an denen sich ein Konzert nicht einfach abspielte, sondern sich langsam entfaltete – Schicht für Schicht, Ton für Ton. Wer am 29. März das Venloer [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/wie-die-ultimate-eagles-kalifornien-nach-venlo-brachten/">Wie die Ultimate Eagles Kalifornien nach Venlo brachten</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war einer dieser Abende, an denen sich ein Konzert nicht einfach abspielte, sondern sich langsam entfaltete – Schicht für Schicht, Ton für Ton. Wer am 29. März das Venloer Poppodium Grenswerk verließ, hatte nicht nur Musik gehört, sondern war durch eine Klanglandschaft gereist, die ihren Ursprung Jahrzehnte und tausende Kilometer entfernt hatte. Verantwortlich dafür waren die Ultimate Eagles, die an diesem Sonntag eindrucksvoll unter Beweis stellten, wie nah man einem Mythos kommen kann.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Dabei begann alles vergleichsweise unspektakulär. Keine große Inszenierung, kein dramaturgischer Paukenschlag. Stattdessen betraten sechs Musiker die Bühne, nahmen ihre Instrumente zur Hand – und ließen die Musik für sich sprechen. Was dann folgte, war eine Darbietung, die weniger auf Effekte setzte als auf Präzision. Und genau darin lag ihre Wucht.</p>
<figure id="attachment_1764" aria-describedby="caption-attachment-1764" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1764" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129.jpg" alt="" width="1920" height="1078" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129-300x168.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129-1024x575.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129-768x431.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129-1536x862.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-129-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1764" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Denn die Band hatte sich einer der anspruchsvollsten Aufgaben verschrieben, die der Rock zu bieten hat: der möglichst originalgetreuen Interpretation der Songs der Eagles. Eine Musik, die von Harmonie lebt, von feinen Abstimmungen, von Stimmen, die sich gegenseitig tragen. Wer hier auch nur leicht danebenliegt, verliert sofort an Glaubwürdigkeit. Doch die Ultimate Eagles leisteten sich an diesem Abend kaum eine solche Unschärfe.</p>
<p>Die berühmten mehrstimmigen Gesänge wirkten geschlossen, fast schwerelos. Gitarrenpassagen griffen ineinander, als wären sie aus einem Guss entstanden. Und über allem lag jene besondere Klarheit, die den Sound der Eagles seit jeher auszeichnet. Es war ein Klangbild, das nicht nur reproduziert, sondern regelrecht seziert und wieder zusammengesetzt worden war.</p>
<p>Im Verlauf des Abends entfaltete sich das Repertoire wie eine sorgfältig kuratierte Zeitreise. „Hotel California“ kam nicht als bloßer Höhepunkt daher, sondern als Teil eines größeren Ganzen. „Take It Easy“, „Desperado“ oder „Life in the Fast Lane“ fügten sich nahtlos ein – jeder Song mit eigener Farbe, aber stets eingebettet in einen übergeordneten musikalischen Bogen. Gerade diese Dramaturgie verlieh dem Konzert eine Tiefe, die über das Übliche hinausging.</p>
<p>Auffällig war, wie sehr sich die Band jeder Form äußerlicher Nachahmung entzog. Keine Perücken, keine Retro-Kostüme, keine Versuche, das Erscheinungsbild der Originale zu kopieren. Der Fokus lag konsequent auf dem Klang. Diese Entscheidung verlieh dem Abend eine Ernsthaftigkeit, die man eher aus der klassischen Musik kennt. Es ging nicht um Show, sondern um Substanz.</p>
<figure id="attachment_1766" aria-describedby="caption-attachment-1766" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1766" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-39.jpg" alt="" width="1920" height="1287" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-39.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-39-300x201.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-39-1024x686.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-39-768x515.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-39-1536x1030.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1766" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Dass diese Herangehensweise funktionierte, lag nicht zuletzt an der Vita der Beteiligten. Die Musiker hatten im Laufe ihrer Karrieren mit Künstlern wie Joe Cocker, Bonnie Tyler oder Paul Young zusammengearbeitet, standen mit Queen und Status Quo auf der Bühne und bewegten sich ebenso selbstverständlich im Umfeld von Stevie Wonder wie im Londoner West End. Diese Erfahrung war keine Randnotiz – sie bildete das Fundament des Abends.</p>
<p>Im Publikum spiegelte sich diese Qualität deutlich wider. Es wurde nicht nur gefeiert, sondern auch aufmerksam zugehört. Zwischen den Songs herrschte eine fast gespannte Ruhe, als wolle man keinen Moment verpassen. Dann wieder brachen Begeisterung und Applaus hervor, laut und ungefiltert. Es war ein Wechselspiel, das zeigte, wie sehr die Musik die Menschen erreichte.</p>
<p>Die internationale Erfolgsgeschichte der Band bekam an diesem Abend ein konkretes Gesicht. Mehr als 450.000 Zuschauer weltweit, Auftritte in über zwölf Ländern, Millionen von Online-Aufrufen – all das sind Zahlen, die Größe andeuten. Doch im Grenswerk reduzierte sich dieser Erfolg auf etwas Greifbares: sechs Musiker, ein ausverkaufter Saal, und eine Verbindung, die unmittelbar entstand.</p>
<p>Auch die mediale Aufmerksamkeit, etwa durch Auftritte bei Formaten wie denen von Chris Evans, schien in diesem Moment weit weg. Entscheidend war allein das, was auf der Bühne geschah. Und das war bemerkenswert genug.</p>
<p>Als der letzte Ton verklungen war, blieb kein Zweifel daran, dass dieser Abend mehr gewesen war als ein routinierter Tourstopp. Die Ultimate Eagles hatten gezeigt, dass eine Tribute-Band nicht zwangsläufig im Schatten des Originals stehen muss. Im besten Fall kann sie dessen Essenz freilegen – klarer, konzentrierter, vielleicht sogar verständlicher. (sk)</p>
<figure id="attachment_1765" aria-describedby="caption-attachment-1765" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1765" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-479.jpg" alt="" width="1920" height="1189" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-479.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-479-300x186.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-479-1024x634.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-479-768x476.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-03-29-Ultimate-Eagles-c-Maris-Rietrums-479-1536x951.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1765" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/wie-die-ultimate-eagles-kalifornien-nach-venlo-brachten/">Wie die Ultimate Eagles Kalifornien nach Venlo brachten</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Tradition und Gegenwart: Marc Broussard begeistert mit „Bayou Soul“ in Maastricht</title>
		<link>https://kultur-macht.de/zwischen-tradition-und-gegenwart-marc-broussard-begeistert-mit-bayou-soul-in-maastricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 17:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanischer Singer Songwriter Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Bayou Soul Künstler USA Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert Muziekgieterij Geschichte Club Maastricht]]></category>
		<category><![CDATA[Louisiana Blues Maastricht 2026 Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Broussard Home Live Maastricht]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Broussard Maastricht Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Broussard S.O.S. 4 Blues for Your Soul Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Musikszene Euregio Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Muziekgieterij Live Musik Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Soul R&B Livebericht Maastricht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es sind jene Stimmen, die ihre Herkunft nicht verleugnen können, die im Konzertbetrieb eine besondere Wirkung entfalten. Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler Musik &#8211; Als Marc Broussard am 24. März die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/zwischen-tradition-und-gegenwart-marc-broussard-begeistert-mit-bayou-soul-in-maastricht/">Zwischen Tradition und Gegenwart: Marc Broussard begeistert mit „Bayou Soul“ in Maastricht</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es sind jene Stimmen, die ihre Herkunft nicht verleugnen können, die im Konzertbetrieb eine besondere Wirkung entfalten.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Als Marc Broussard am 24. März die Bühne der Muziekgieterij betrat, war dies von den ersten Takten an spürbar: Hier präsentierte sich kein stilistischer Grenzgänger aus Kalkül, sondern ein Künstler, dessen musikalische Sprache tief in den Traditionen des amerikanischen Südens verwurzelt ist.</p>
<p>Der Abend in Maastricht fügte sich ein in eine internationale Konzerttätigkeit, mit der Broussard seit Jahren sein Publikum weit über die Vereinigten Staaten hinaus erreicht. Seine Musik, häufig unter dem Begriff „Bayou Soul“ zusammengefasst, entzieht sich dabei einfachen Zuschreibungen. Elemente aus Blues, Rhythm &amp; Blues, Rock und Funk verbinden sich zu einem Klangbild, das gleichermaßen vertraut und eigenständig wirkt.</p>
<figure id="attachment_1757" aria-describedby="caption-attachment-1757" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1757" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0857.jpg" alt="" width="1920" height="1278" /><figcaption id="caption-attachment-1757" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>Diese Verbindung von Tradition und Individualität ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer biografischen Prägung. Broussard wuchs in Louisiana auf, in unmittelbarer Nähe zu den musikalischen Wurzeln, die sein Werk bis heute bestimmen. Sein Vater, Gitarrist der The Boogie Kings und Mitglied der Louisiana Hall of Fame, vermittelte ihm früh ein Verständnis für musikalisches Handwerk und Ausdruck. In Städten wie Lafayette entwickelte Broussard bereits als Kind jene stilistische Sicherheit, die später zu seinem Markenzeichen werden sollte.</p>
<p>Der Weg auf die großen Bühnen begann vergleichsweise früh. Nach ersten Schritten in einer Bandkonstellation startete Broussard Anfang der 2000er-Jahre seine Solokarriere. Eine selbstproduzierte Veröffentlichung brachte ihm die Aufmerksamkeit der Musikindustrie ein, die schließlich in einem Vertrag mit einem Major-Label mündete. Der entscheidende Durchbruch gelang mit dem Album „Carencro“, dessen Erfolg maßgeblich durch die Single „Home“ getragen wurde – ein Stück, das auch Jahre später zu den festen Bestandteilen seiner Live-Auftritte zählt.</p>
<p>Auch in Maastricht fehlte dieser Titel nicht im Programm. Eingebettet in ein Set, das sowohl ältere als auch neuere Werke umfasste, entfaltete „Home“ jene emotionale Wirkung, die seine anhaltende Popularität erklärt. Gleichzeitig zeigte Broussard, dass sein Schaffen weit über einzelne Erfolge hinausgeht. Mit Songs aus seinem aktuellen Album „S.O.S. 4: Blues for Your Soul“ stellte er Material vor, das stärker denn je auf klassische Bluestraditionen zurückgreift und diese zugleich in einen zeitgemäßen Kontext stellt.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei die Struktur seines künstlerischen Arbeitens. Nach Phasen der Zusammenarbeit mit großen Plattenfirmen entschied sich Broussard bewusst für die Rückkehr zur Unabhängigkeit. Seither produziert und veröffentlicht er seine Musik weitgehend eigenständig. Diese Entscheidung hat nicht nur ästhetische, sondern auch inhaltliche Konsequenzen: Die unter dem Kürzel „S.O.S.“ veröffentlichten Alben verbinden musikalische Hommagen mit sozialem Engagement, indem ein erheblicher Teil der Einnahmen wohltätigen Zwecken zugutekommt.</p>
<p>Das Konzert in der Muziekgieterij machte diese Haltung auf eindrückliche Weise erlebbar. Die Darbietung verzichtete auf übermäßige Inszenierung und setzte stattdessen auf musikalische Substanz. Broussards Stimme, die zwischen rauer Kraft und fein nuancierter Zurückhaltung changierte, stand im Zentrum eines Ensembles, das sich ganz in den Dienst der Songs stellte. Gerade in den leiseren Momenten entwickelte sich eine Intensität, die den Raum nahezu vollständig einnahm.</p>
<p>Die Wahl des Veranstaltungsortes erwies sich als passend. Die Muziekgieterij, deren Entwicklung von einer lokalen Initiative zu einer etablierten Konzertstätte innerhalb von knapp zwei Jahrzehnten verlief, bietet mit ihrer Mischung aus industriellem Ambiente und moderner Ausstattung einen Rahmen, der insbesondere für genreübergreifende Künstler geeignet ist. Seit ihrer Neuetablierung im Sphinx-Quartier hat sie sich als kultureller Knotenpunkt in der Region positioniert und zieht regelmäßig internationale Acts an.</p>
<p>Dass ein Künstler wie Broussard hier Station machte, unterstreicht die gewachsene Bedeutung der Spielstätte. Zugleich zeigte der Abend, dass auch in einem vergleichsweise intimen Rahmen musikalische Qualität und Authentizität ihre Wirkung nicht verfehlen. Die Verbindung aus handwerklicher Präzision, stilistischer Vielfalt und persönlicher Ausdruckskraft verlieh dem Konzert eine Geschlossenheit, die weit über die einzelnen Titel hinausging. (sk)</p>
<figure id="attachment_1758" aria-describedby="caption-attachment-1758" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1758" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0884.jpg" alt="" width="1920" height="1277" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0884.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0884-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0884-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0884-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0884-1536x1022.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1758" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/zwischen-tradition-und-gegenwart-marc-broussard-begeistert-mit-bayou-soul-in-maastricht/">Zwischen Tradition und Gegenwart: Marc Broussard begeistert mit „Bayou Soul“ in Maastricht</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Nostalgie und Präzision: Rock-Event lockt Massen in die NEW Box</title>
		<link>https://kultur-macht.de/zwischen-nostalgie-und-praezision-rock-event-lockt-massen-in-die-new-box/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 15:32:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC Tribute Bon Scotch]]></category>
		<category><![CDATA[Bon Jovi Tribute Bad Medicine]]></category>
		<category><![CDATA[Festival Atmosphäre Indoor Event]]></category>
		<category><![CDATA[Foo Fighters Tribute Stacked Actors]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert NEW Box NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Limp Bizkit Tribute Limp Business]]></category>
		<category><![CDATA[Live Musik Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica Coverband Meatallica]]></category>
		<category><![CDATA[NEW Box Konzertbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rock Tribute Event NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Rockfans Event Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rockkonzert Mönchengladbach März]]></category>
		<category><![CDATA[Temple of Rock Mönchengladbach 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute Agency Show]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute Bands Festival Deutschland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1734</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lange bevor der letzte Ton verklungen war, hatte sich der 14. März bereits als einer jener Abende eingeprägt, an denen Musik nicht nur gespielt, sondern regelrecht durchlebt wird. Von KM-Redakteurin [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/zwischen-nostalgie-und-praezision-rock-event-lockt-massen-in-die-new-box/">Zwischen Nostalgie und Präzision: Rock-Event lockt Massen in die NEW Box</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lange bevor der letzte Ton verklungen war, hatte sich der 14. März bereits als einer jener Abende eingeprägt, an denen Musik nicht nur gespielt, sondern regelrecht durchlebt wird.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik/Mönchengladbach &#8211;</strong> In der NEW Box versammelten sich am Samstag rund 1500 Besucher, um die zweite Ausgabe des „Temple of Rock“ zu erleben – eine Veranstaltung, die sich ganz der Wiederbelebung großer Rock- und Metal-Ikonen verschrieben hat und dabei ein bemerkenswert dichtes Programm präsentierte.</p>
<figure id="attachment_1736" aria-describedby="caption-attachment-1736" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1736" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop.jpg" alt="" width="1920" height="1078" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop-300x168.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop-1024x575.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop-768x431.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop-1536x862.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-928-kop-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1736" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Der Beginn am Nachmittag wirkte zunächst beinahe unscheinbar, doch schon mit den ersten Takten füllte sich die Halle zusehends. Was folgte, war ein minutiös getakteter Ablauf, der ohne längere Unterbrechungen auskam. Zwei Bühnen ermöglichten es, die Umbauphasen nahezu unsichtbar zu halten. Kaum hatte eine Band ihren letzten Song beendet, setzte auf der gegenüberliegenden Seite bereits der nächste Auftritt ein – ein Konzept, das dem Publikum kaum Gelegenheit ließ, zur Ruhe zu kommen.</p>
<p>Im Zentrum standen Tribute-Bands, die sich den bekanntesten Vertretern der Rockgeschichte widmeten. Formationen wie „Meatallica“, „Bon Scotch“ oder „Bad Medicine“ griffen dabei auf ein Repertoire zurück, das Generationen von Musikfans geprägt hat. Auffällig war weniger die bloße Songauswahl als vielmehr die Genauigkeit, mit der Klang, Auftreten und Bühnenpräsenz nachempfunden wurden. Gitarrensoli, Gesangslinien und selbst kleinste Gesten wirkten durchdacht und sorgten für eine Authentizität, die im Publikum auf große Resonanz stieß.</p>
<p>Mit fortschreitender Dauer verlagerte sich die Stimmung von konzentrierter Aufmerksamkeit hin zu ausgelassener Ekstase. Spätestens als die ersten bekannten Refrains lauthals mitgesungen wurden, war die Distanz zwischen Bühne und Publikum aufgehoben. Hände reckten sich in die Höhe, Köpfe bewegten sich im Takt, und immer wieder durchzuckten Lichtblitze den Raum, als wollten sie den Rhythmus visuell verstärken.</p>
<figure id="attachment_1735" aria-describedby="caption-attachment-1735" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1735" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a.jpg" alt="" width="1920" height="1078" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a-300x168.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a-1024x575.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a-768x431.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a-1536x862.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-196-kop-2a-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1735" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Ein markanter Moment entstand während des Auftritts von „Limp Business“. In den vorderen Reihen senkten sich zahlreiche Besucher gleichzeitig auf den Boden – eine kurze, fast gespannte Ruhepause, bevor sie im nächsten Augenblick gemeinsam wieder hochsprangen. „So etwas erlebt man nicht oft in einer Halle“, sagte ein Besucher aus Düsseldorf, der zum ersten Mal dabei war. „Das fühlt sich eher wie ein großes Open-Air an, nur eben drinnen.“ Eine andere Besucherin ergänzte: „Man hat das Gefühl, durch mehrere Jahrzehnte Rockgeschichte zu reisen – und das alles an einem einzigen Tag.“</p>
<p>Neben den Klassikern der 1970er- und 1980er-Jahre fanden auch neuere Einflüsse ihren Platz. Bands wie „Stacked Actors“ oder „Rage Against The System“ brachten modernere Klänge ein und erweiterten das Spektrum des Abends. Dadurch entstand ein Spannungsbogen, der unterschiedliche Generationen im Publikum ansprach und die stilistische Vielfalt des Genres unterstrich.</p>
<p>Die organisatorische Struktur trug wesentlich zum Gelingen bei. Mit Festivalbändchen ausgestattet, konnten sich die Besucher frei bewegen, zwischenzeitlich die Halle verlassen und jederzeit zurückkehren. Diese Offenheit verlieh der Veranstaltung eine gewisse Ungezwungenheit, ohne dass der Ablauf darunter litt. Vielmehr entstand der Eindruck eines sorgfältig geplanten, aber dennoch locker wirkenden Gesamterlebnisses.</p>
<p>Ein Blick auf die Entwicklung des Formats zeigt, wie schnell sich der „Temple of Rock“ etabliert hat. Nach der Premiere im Jahr 2025, die bereits rund 1000 Menschen anzog, gelang es nun, die Besucherzahl deutlich zu steigern. Zugleich wurde das Erscheinungsbild überarbeitet: Aus der bisherigen REDBOX wurde die NEW Box, ein Schritt, der auch symbolisch für die Weiterentwicklung der Veranstaltung steht.</p>
<p>Bis kurz vor Mitternacht hielt die Intensität an. Die Bässe waren nicht nur hörbar, sondern körperlich spürbar, während die letzten Songs die Halle ein weiteres Mal in Bewegung versetzten. Mit dem Ende des Programms verstummte zwar die Musik, doch die Ankündigung für das kommende Jahr ließ keinen Zweifel daran, dass die Reihe fortgesetzt wird: Am 13. März 2027 soll die NEW Box erneut zum Schauplatz dieses besonderen Rock-Marathons werden. (sk)</p>
<figure id="attachment_1737" aria-describedby="caption-attachment-1737" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1737" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop.jpg" alt="" width="1920" height="1058" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop-300x165.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop-1024x564.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop-768x423.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop-1536x846.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop-135x75.jpg 135w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-14-Temple-od-Rock-NEW-Box-c-Maris-Rietrums-983-kop-270x150.jpg 270w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1737" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/zwischen-nostalgie-und-praezision-rock-event-lockt-massen-in-die-new-box/">Zwischen Nostalgie und Präzision: Rock-Event lockt Massen in die NEW Box</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elektrischer Blues in voller Fahrt: Samantha Fish lässt die Kantine in Köln beben</title>
		<link>https://kultur-macht.de/elektrischer-blues-in-voller-fahrt-samantha-fish-laesst-die-kantine-in-koeln-beben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 13:50:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesrock Deutschland 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesrock Kantine Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Bluesrock Konzertbericht Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Going Down South Samantha Fish]]></category>
		<category><![CDATA[Paper Doll Album 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Paper Doll Setlist Live]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish Band Ron Johnson Jamie Douglass Mickey Finn]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish Death Wish Blues Grammy]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish energiegeladenes Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish Gitarristin Kansas City]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish Konzert Köln 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish Live Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Samantha Fish Paper Doll Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Zac Schulze Gang Auftakt]]></category>
		<category><![CDATA[Zac Schulze Gang Straight to It]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1725</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ausverkaufte Kantine verwandelte sich am vergangenen Mittwochabend in eine pulsierende Bühne für Bluesrock der Extraklasse. Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler Musik &#8211; Samantha Fish, die amerikanische Gitarristin und Sängerin aus [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/elektrischer-blues-in-voller-fahrt-samantha-fish-laesst-die-kantine-in-koeln-beben/">Elektrischer Blues in voller Fahrt: Samantha Fish lässt die Kantine in Köln beben</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die ausverkaufte Kantine verwandelte sich am vergangenen Mittwochabend in eine pulsierende Bühne für Bluesrock der Extraklasse.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Samantha Fish, die amerikanische Gitarristin und Sängerin aus Kansas City, eröffnete die deutsche Station ihrer „Paper Doll World Tour“ mit einer Darbietung, die gleichermaßen virtuos und leidenschaftlich war. Der Abend bot ein eindrucksvolles Porträt einer Musikerin, die sich seit Jahren kontinuierlich zu einer der markantesten Stimmen der zeitgenössischen Blues- und Rockszene entwickelt hat.</p>
<p>Noch bevor Fish selbst die Bühne betrat, machte die Zac Schulze Gang den Auftakt. Das britische Trio präsentierte knapp dreißig Minuten kompromisslosen Bluesrock. Von der ersten Sekunde an zog die Band das Publikum in ihren Bann: Rasante Riffs auf der schwarzen Fender Stratocaster von Frontmann Zac Schulze, unterstützt von treibendem Schlagzeug und Bass, bildeten ein dichtes Klanggewebe. Nur ein einziger Song verlangsamte das Tempo kurzzeitig, bevor die Band wieder in die kraftvolle Gangart zurückkehrte. Highlights wie „High Roller“, „Walking the Dog“ oder „Hole in My Pocket“ ließen die Menge mitklatschen und unterstrichen die Energie, die das Trio auszeichnet. Die Zac Schulze Gang, Gewinner des UK Blues Emerging Band of the Year Award 2024 und des Young Artist of the Year Award 2025, bewies einmal mehr, warum ihr Debütalbum „Straight to It“ in der europäischen Bluesrock-Szene hohe Aufmerksamkeit erregt.</p>
<figure id="attachment_1728" aria-describedby="caption-attachment-1728" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1728" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-385-.jpg" alt="" width="1920" height="1217" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-385-.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-385--300x190.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-385--1024x649.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-385--768x487.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-385--1536x974.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1728" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Als die Lichter erneut dunkler wurden, übernahm Samantha Fish mit ihrer Band die Bühne. Ron Johnson am Bass, Jamie Douglass am Schlagzeug und Mickey Finn an den Keyboards bildeten das Fundament für ein Set, das überwiegend aus Songs ihres aktuellen Albums „Paper Doll“ bestand. Das Album, das erstmals mit der Touring-Band eingespielt wurde, enthält neun kraftvolle Stücke, die sowohl roh als auch nuanciert klingen und die Energie der Live-Shows direkt in die Studioaufnahmen transportieren.</p>
<p>Mit dem Titelsong „Paper Doll“ begann das Konzert in Hochgeschwindigkeit. Slide-Riffs, treibende Rhythmen und die markante Stimme Fishs fesselten sofort. Über den gesamten Abend hinweg wechselte sie zwischen einer weißen Gibson SG, einer silbernen Gibson ES-335, einer Delaney und einer Supro Belmont, jede Gitarre mit einem eigenen Charakter, der den Songs unterschiedliche Nuancen verlieh. Besonders bemerkenswert war der Einsatz einer Stogie-Blues-Zigarrenkisten-Gitarre bei „Poor Black Mattie“ von RL Burnside, die dem Stück einen rohen, unverfälschten Klang verlieh und die Verbindung zum traditionellen Blues verdeutlichte.</p>
<p>Das Publikum reagierte auf jeden Song mit sichtbarer Begeisterung. „I’m Done Runnin’“, „Bulletproof“, „Fortune Teller“, „Dream Girl“, „Better Be Lonely“ und „Black Wind Howling“ wurden von der Band mit dichtem, kraftvollem Sound begleitet. Fishs Stimme erhob sich klar über das treibende Backbeat-Spiel, während die Gitarren in langen Soli die Bühne beherrschten. Besonders „Going Down South“ wurde zu einem ausgedehnten Finale, in dem die Musikerin ihre Virtuosität in voller Länge demonstrierte.</p>
<figure id="attachment_1726" aria-describedby="caption-attachment-1726" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1726" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336.jpg" alt="" width="1920" height="1078" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336-300x168.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336-1024x575.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336-768x431.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336-1536x862.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-336-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1726" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Die Performance war nicht nur ein Beweis für Fishs technisches Können, sondern auch für ihre Bühnenpräsenz. Sie kombinierte Selbstbewusstsein mit natürlicher Leichtigkeit, vermittelte eine starke Ausstrahlung und hielt gleichzeitig das Publikum in Bewegung. Songs wie „Poor Black Mattie“ oder „Paper Doll“ ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Fähigkeit besitzt, Live-Konzerte zu elektrisierenden Erlebnissen zu machen.</p>
<p>Für die Zugabe betrat Zac Schulze erneut die Bühne. Mit umgeschnallter Gitarre vereinte er seine Energie mit Fishs Band für den finalen Song. Der Jubel des Publikums verdoppelte sich, als das Trio zusammen die Bühne rockte und den Abend mit einem gemeinsamen Jam beendete.</p>
<p>Samantha Fish bewies an diesem Abend, warum sie als eine der innovativsten Gitarristinnen ihrer Generation gilt. Die Kombination aus kraftvollem Gitarrenspiel, vielseitigem Gesang und ausgeprägter Live-Performance machte das Konzert zu einem Ereignis, das dem Ruf der „Paper Doll World Tour“ gerecht wurde. (sk)</p>
<figure id="attachment_1727" aria-describedby="caption-attachment-1727" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1727" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2.jpg" alt="" width="1920" height="1078" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2-300x168.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2-1024x575.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2-768x431.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2-1536x862.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-11-Samanta-Fish-c-Maris-Rietrums-352-Kopie-2-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1727" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/elektrischer-blues-in-voller-fahrt-samantha-fish-laesst-die-kantine-in-koeln-beben/">Elektrischer Blues in voller Fahrt: Samantha Fish lässt die Kantine in Köln beben</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amy Macdonald entfachte im Palladium kollektive Euphorie</title>
		<link>https://kultur-macht.de/amy-macdonald-entfachte-im-palladium-kollektive-euphorie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 16:27:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Amy Macdonald]]></category>
		<category><![CDATA[ausverkauftes Konzert Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Better Joy Support Act]]></category>
		<category><![CDATA[Bria Keely Manchester]]></category>
		<category><![CDATA[Don’t Tell Me That It’s Over]]></category>
		<category><![CDATA[Folkrock Konzertbericht Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Is This What You’ve Been Waiting For Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Köln Palladium 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Mr Rock & Roll Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Pride Rangers F.C.]]></category>
		<category><![CDATA[Scottish Music Award Bestes Album]]></category>
		<category><![CDATA[Slow It Down Mitsingen]]></category>
		<category><![CDATA[This Is the Life Live]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1720</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Schlange vor dem Palladium reichte bis weit auf den Vorplatz, lange bevor sich die Tore öffneten. Drinnen staute sich die Erwartung in einer Halle, die bis auf den letzten [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/amy-macdonald-entfachte-im-palladium-kollektive-euphorie/">Amy Macdonald entfachte im Palladium kollektive Euphorie</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schlange vor dem Palladium reichte bis weit auf den Vorplatz, lange bevor sich die Tore öffneten. Drinnen staute sich die Erwartung in einer Halle, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler und Sabine Jandeleit</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Als gegen 20 Uhr das Saallicht erlosch, entlud sich die Spannung in einem Jubel, der kaum abebbte. Wenige Augenblicke später stand Amy Macdonald im Scheinwerferlicht – und verwandelte das Konzert in ein gemeinschaftliches Bekenntnis zu jener Mischung aus Folk, Rock und erzählerischer Direktheit, die sie seit fast zwei Jahrzehnten prägt.</p>
<figure id="attachment_1723" aria-describedby="caption-attachment-1723" style="width: 1623px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1723" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9118.jpg" alt="" width="1623" height="1080" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9118.jpg 1623w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9118-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9118-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9118-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9118-1536x1022.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1623px) 100vw, 1623px" /><figcaption id="caption-attachment-1723" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>Köln bildete eine Station ihrer „Is This What You’ve Been Waiting For?“-Tour, mit der die Schottin ihr gleichnamiges sechstes Studioalbum vorstellt. Fünf Jahre lagen zwischen der neuen Veröffentlichung und dem Vorgängerwerk; in ihrer Heimat wurde das Album mit einem Scottish Music Award als „Bestes Album“ geehrt. Von künstlerischer Zurückhaltung war an diesem Abend allerdings nichts zu spüren. Macdonald wirkte energiegeladen, gelöst und in jeder Bewegung präsent.</p>
<p>Bereits der Auftakt setzte ein Zeichen. Ohne große Inszenierung, die Akustikgitarre umgehängt, begann sie mit dem Titelsong „Is This What You’ve Been Waiting For?“. Die ersten Akkorde genügten, um das Publikum in Bewegung zu setzen. Herzförmige Luftballons schwebten durch den Innenraum, während die Menge die Refrains mitsang. Es folgten „Dream On“ und „The Hudson“, Songs, die von Unterwegssein und Sehnsucht erzählen – Motive, die in der Atmosphäre eines Tourabends eine besondere Resonanz entfalten.</p>
<figure id="attachment_1722" aria-describedby="caption-attachment-1722" style="width: 1623px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1722" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9030.jpg" alt="" width="1623" height="1080" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9030.jpg 1623w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9030-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9030-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9030-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9030-1536x1022.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1623px) 100vw, 1623px" /><figcaption id="caption-attachment-1722" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>Macdonald, 1987 im Glasgower Vorort Bishopbriggs geboren, gehört zu jenen Künstlerinnen, deren Karriere früh Fahrt aufnahm. Beeinflusst von Bands wie Travis griff sie als Jugendliche zur Gitarre; ein Konzert von Pete Doherty wurde für sie zum prägenden Erlebnis. 2007 gelang mit „Mr Rock &amp; Roll“ der Durchbruch, das Debütalbum „This Is the Life“ eroberte europaweit Spitzenplätze. Spätere Werke – darunter „A Curious Thing“, entstanden im Studio von Paul Weller – festigten ihren Ruf als verlässliche Songwriterin zwischen eingängigem Folkrock und persönlicher Erzählung.</p>
<p>Im Palladium zeigte sich diese Kontinuität in einer Setlist, die Altes und Neues selbstbewusst verband. „Don’t Tell Me That It’s Over“ entfaltete hymnische Wucht, „Slow It Down“ geriet zu einem vielstimmigen Chor: Macdonald dirigierte das Publikum mit ausgestrecktem Arm, ließ es die Backing Vocals übernehmen, lächelte über die Textsicherheit der ersten Reihen.</p>
<p>Zwischen den Stücken bewies die Sängerin Humor. „Willkommen Köln“, sagte sie auf Deutsch, ehe sie in ihrem unverwechselbaren schottischen Akzent über das Tourleben sprach. Ihre Ansagen wirkten nie einstudiert, eher wie spontane Einschübe, gewürzt mit Selbstironie. Mehrfach suchte sie die Nähe zum Bühnenrand, warf Plektren ins Publikum, nahm Blickkontakt auf. Das Verhältnis zwischen Künstlerin und Zuhörern blieb an diesem Abend auffallend direkt.</p>
<p>Den Konzertabend eröffnet hatte zuvor die Band Better Joy um die Sängerin Bria Keely. Mit „What a Day“ brachte sie ein Thema auf die Bühne, das im Pop selten so klar benannt wird: Generationentrauma. Keely sprach offen über familiäre Brüche und emotionale Erbschaften, verpackte die Schwere jedoch in energetische Arrangements. Helle Gitarrenlinien trafen auf dunklere Klangfarben, Melancholie wechselte mit Aufbruchsstimmung. Nach rund einer halben Stunde verabschiedete sich die Band unter starkem Applaus.</p>
<figure id="attachment_1721" aria-describedby="caption-attachment-1721" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1721" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8844.jpg" alt="" width="1920" height="1277" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8844.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8844-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8844-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8844-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_8844-1536x1022.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1721" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>Was blieb, war der Eindruck eines Auftritts, der weniger auf Effekte als auf Substanz setzte. Keine überbordende Bühnentechnik, kein choreographiertes Spektakel – stattdessen Lieder, die sich auf Melodie, Text und eine unverwechselbare Stimme stützen. Amy Macdonald agierte gut gelaunt, publikumsnah und mit trockenem schottischem Witz. Die ausverkaufte Halle dankte es ihr mit anhaltendem Applaus und jener Begeisterung, die nur entsteht, wenn Songs über Jahre hinweg zu Begleitern des eigenen Lebens geworden sind. (sk)</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/amy-macdonald-entfachte-im-palladium-kollektive-euphorie/">Amy Macdonald entfachte im Palladium kollektive Euphorie</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Planetarium der Musik: Die Queen Revival Band entführte in andere Sphären</title>
		<link>https://kultur-macht.de/planetarium-der-musik-die-queen-revival-band-entfuehrte-in-andere-sphaeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 08:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Bohemian Rhapsody Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf Konzerte Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Freddie Mercury Double]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor Sternenhimmel Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Josch Hinder]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Queen Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Love of My Life Live]]></category>
		<category><![CDATA[Originalgetreue Queen Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Cover Band Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Hits Live]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Live Show 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Revival Band]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Revival Show]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Tribute Band]]></category>
		<category><![CDATA[Queen Tribute Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Pfeiffer Brian May]]></category>
		<category><![CDATA[The Show Must Go On Tribute]]></category>
		<category><![CDATA[Tonhalle Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[We Are The Champions Live]]></category>
		<category><![CDATA[We Will Rock You Düsseldorf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1643</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Abend des 22. Januar 2026 füllte sich die Tonhalle Düsseldorf bis auf den letzten Platz, als die Queen Revival Band die Bühne betrat und die ersten Töne erklangen. Das [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/planetarium-der-musik-die-queen-revival-band-entfuehrte-in-andere-sphaeren/">Planetarium der Musik: Die Queen Revival Band entführte in andere Sphären</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Abend des 22. Januar 2026 füllte sich die Tonhalle Düsseldorf bis auf den letzten Platz, als die Queen Revival Band die Bühne betrat und die ersten Töne erklangen. Das ehemalige Planetarium von 1926, heute eines der schönsten Konzerthäuser Deutschlands, wirkte wie verwandelt: Die blaue Kuppel über den Zuschauern funkelte wie ein echter Sternenhimmel, hunderte kleine Lichter bewegten sich im Rhythmus der Musik und tauchten den Saal in ein magisches Lichtspiel. Wer hier Platz nahm, wusste sofort: Dies würde kein gewöhnliches Konzert werden.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Josch Hinder stürmte die Bühne, die Energie eines echten Rockstars pulsierte in jedem seiner Bewegungen. In originalgetreuen Kostümen und mit der unvergleichlichen Stimmgewalt, die ihn zu einem perfekten Freddie Mercury Double macht, führte er das Publikum durch die größten Hits von Queen. Stefan Pfeiffer verkörperte Brian May mit verblüffender Präzision: Sein Gitarrenspiel, die legendären Riffs und Soli, sein Auftreten – alles wirkte wie eine exakte Kopie des Originals. Christoph Stowasser am Bass, Sebastian Simmich an den Keyboards und Peter Plötzer am Schlagzeug komplettierten die Formation, die seit Jahren harmonisch zusammenspielt und jeden Song mit voller Intensität auf die Bühne bringt.</p>
<figure id="attachment_1644" aria-describedby="caption-attachment-1644" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1644" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511.jpg" alt="" width="1920" height="1078" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511-300x168.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511-1024x575.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511-768x431.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511-1536x862.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-511-135x75.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1644" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Schon nach wenigen Takten ließ es die Menge nicht mehr auf den Sitzen halten. „Crazy Little Thing Called Love“ brachte die Zuschauer zum Mitsingen, bei „Killer Queen“ wogte die Stimmung durch den ganzen Saal. Bei „Love of My Life“ und „Who Wants to Live Forever“ hielten Fans ihre Lichter hoch, die im „Sternenhimmel“ der Kuppel reflektierten und eine atemberaubende Atmosphäre erzeugten. Jeder Ton, jeder Atemzug, jede Bewegung der Musiker wurde vom Publikum aufgesogen.</p>
<p>Der zweite Set legte noch eine Schippe drauf. „We Will Rock You“ verwandelte die Tonhalle in ein rhythmisches Herzstück, in dem Hände und Füße im Takt klatschten und stampften. „We Are The Champions“ wurde gemeinsam mit dem Publikum zu einem triumphalen Moment, der die Halle erzittern ließ. Die Band überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch visuell: Originalgetreue Requisiten, Gitarrenverstärker und Bühnenaufbauten ließen die Ära der 70er und 80er Jahre lebendig werden.</p>
<figure id="attachment_1645" aria-describedby="caption-attachment-1645" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1645" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-869-Kopie.jpg" alt="" width="1920" height="1101" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-869-Kopie.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-869-Kopie-300x172.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-869-Kopie-1024x587.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-869-Kopie-768x440.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-22-Queen-RB-Tonhalle-c-Maris-Rietrums-869-Kopie-1536x881.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1645" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Maris Rietrums</figcaption></figure>
<p>Bei der Zugabe „The Show Must Go On“ glänzte Josch Hinder in einer nachgebauten Version von Freddies legendärer Hot-Space-Jacke von 1982, einem aufwendigen Meisterwerk aus bunten Seidenpfeilen, das auf der Bühne funkelte und die Performance noch eindrucksvoller machte. Zwei Stunden voller Energie, Perfektion und Emotion vergingen wie im Flug, während die Tonhalle zu einem Ort wurde, an dem Musik und Licht zu einer unvergesslichen Symbiose verschmolzen. Die Queen Revival Band bewies an diesem Abend einmal mehr: Sie sind die Meister darin, die Magie der Originalkonzerte wieder aufleben zu lassen. Bereits am 31. Januar 2026 setzen sie ihre Tour fort, wenn sie in der NEW Box Mönchengladbach erneut die Bühne rocken. (sk)</p>
<figure id="attachment_1646" aria-describedby="caption-attachment-1646" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1646" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-23-04.47.43-101-Queen-Revival-Band-Duesseldorf-c-Inge-Kroese.jpg" alt="" width="1920" height="1280" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-23-04.47.43-101-Queen-Revival-Band-Duesseldorf-c-Inge-Kroese.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-23-04.47.43-101-Queen-Revival-Band-Duesseldorf-c-Inge-Kroese-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-23-04.47.43-101-Queen-Revival-Band-Duesseldorf-c-Inge-Kroese-1024x683.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-23-04.47.43-101-Queen-Revival-Band-Duesseldorf-c-Inge-Kroese-768x512.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/2026-01-23-04.47.43-101-Queen-Revival-Band-Duesseldorf-c-Inge-Kroese-1536x1024.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1646" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Inge Kroese</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/planetarium-der-musik-die-queen-revival-band-entfuehrte-in-andere-sphaeren/">Planetarium der Musik: Die Queen Revival Band entführte in andere Sphären</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kälte draußen, Feuer drinnen: Süchteln feierte eine Nacht für die Ewigkeit</title>
		<link>https://kultur-macht.de/kaelte-draussen-feuer-drinnen-suechteln-feierte-eine-nacht-fuer-die-ewigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Musik Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkonzert Josefshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Goodbye Grief Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Punk Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Indie Rock Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Josefshaus Süchteln]]></category>
		<category><![CDATA[Kann Karate Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Live Konzert Januar]]></category>
		<category><![CDATA[Live Musik Süchteln]]></category>
		<category><![CDATA[Musikszene NRW]]></category>
		<category><![CDATA[ON! Band Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Konzert NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock Konzert Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rock Neujahr Süchteln]]></category>
		<category><![CDATA[Rockfestival Niederrhein]]></category>
		<category><![CDATA[Rockfestival Süchteln]]></category>
		<category><![CDATA[Süchteln brennt]]></category>
		<category><![CDATA[Tequila & the Sunrise Gang Nachfolger]]></category>
		<category><![CDATA[The Sensitives Schweden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1638</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Josefshaus in Süchteln hatte sich am Samstagabend in einen brodelnden Resonanzkörper verwandelt, in dem jede Bewegung, jede Stimme, jeder Ton verstärkt zurückkam. Draußen lag noch der kalte Januar über [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/kaelte-draussen-feuer-drinnen-suechteln-feierte-eine-nacht-fuer-die-ewigkeit/">Kälte draußen, Feuer drinnen: Süchteln feierte eine Nacht für die Ewigkeit</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Josefshaus in Süchteln hatte sich am Samstagabend in einen brodelnden Resonanzkörper verwandelt, in dem jede Bewegung, jede Stimme, jeder Ton verstärkt zurückkam. Draußen lag noch der kalte Januar über der Stadt, drinnen aber war davon nichts mehr zu spüren. Hier herrschten Hitze, Nähe und diese elektrische Spannung, die entsteht, wenn Musik nicht nur gehört, sondern körperlich erlebt wird.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz und Rita Stertz</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> Schon lange vor Konzertbeginn hatten sich vor dem Eingang Gruppen gebildet. Alte Bekannte begrüßten sich mit festen Umarmungen, Fremde kamen schnell ins Gespräch. Man spürte Vorfreude, aber auch eine gewisse Selbstverständlichkeit: „Süchteln brennt“ war wieder da. Zum 28. Mal wurde das Rockfestival gefeiert, und wieder war das Josefshaus bis auf den letzten Platz gefüllt. Kaum waren die Türen geöffnet, strömte das Publikum in den Saal, stellte Becher ab, suchte sich Plätze, rückte näher zusammen. Gespräche hallten durcheinander, während über der Bühne bereits die Instrumente warteten, Kabel sich kreuzten, Scheinwerfer warmes Licht auf den Raum legten.</p>
<figure id="attachment_1639" aria-describedby="caption-attachment-1639" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1639" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722.jpg" alt="" width="1920" height="1440" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722-300x225.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722-1024x768.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722-768x576.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722-1536x1152.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722-360x270.jpg 360w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490722-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1639" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Rita Stertz</figcaption></figure>
<p>Mit The Sensitives aus Schweden begann der Abend ohne Umwege. Kein langes Intro, kein vorsichtiges Herantasten – die Band setzte ein und zog das Publikum sofort mit. Punk, Rock’n’Roll, Ska und Folk verschmolzen zu einem treibenden Sound, der von Beginn an nach vorne drängte. Paulina wechselte souverän zwischen markanten Basslinien und kraftvollem Gesang, ihre Stimme direkt und unverstellt. Martin stand ihr an Gitarre und Mikrofon in nichts nach, trieb die Songs mit hohem Tempo und spürbarer Leidenschaft. Magnus hielt am Schlagzeug alles zusammen, spielte präzise, hart und ausdauernd, als würde er den Takt des gesamten Abends vorgeben.</p>
<p>Die Musik ließ kaum Raum zum Stillstehen. Vor der Bühne wurde getanzt, gesprungen, mitgesungen. Arme gingen nach oben, Körper stießen zusammen, lösten sich wieder. The Sensitives verbanden neue Stücke mit älteren Songs, ohne dass Brüche entstanden. Kurze Ansagen, klare Botschaften, viel Spielfreude – der Funke sprang mühelos über. Als die Band ihren Auftritt beendete, war der Saal bereits in Bewegung geraten, die Temperatur deutlich gestiegen, die Zurückhaltung endgültig verschwunden.</p>
<p>Goodbye Grief aus Düsseldorf übernahmen diesen Zustand und verschärften ihn. Ihr Punkrock war kantig, melodisch und emotional aufgeladen. Die Band spielte dicht, fokussiert, ohne unnötige Umwege. Gitarren bauten Druck auf, der Bass schob nach vorne, das Schlagzeug hielt das Tempo hoch. Der Gesang war intensiv und persönlich, die Texte trafen einen Nerv. Man merkte den musikalischen Hintergrund der Band aus Hardcore-, Punk- und Metalszenen, ohne dass sich der Sound je in Härte verlor. Stattdessen entstand eine Mischung aus Wucht und Zugänglichkeit.</p>
<p>Der Bereich vor der Bühne wurde zum Zentrum der Bewegung. Ein Moshpit formierte sich, löste sich auf, entstand neu. Es war wild, aber kontrolliert, getragen von gegenseitiger Rücksichtnahme. Becher flogen, wurden aufgehoben, weitergereicht. Schweiß tropfte von der Decke, Shirts klebten am Körper. Zwischen den Songs suchten die Musiker den Kontakt zum Publikum, dankten, lachten, nickten. Goodbye Grief spielten, als wäre dieser Auftritt mehr als nur ein weiterer Termin – und genau so wurde er aufgenommen.</p>
<figure id="attachment_1640" aria-describedby="caption-attachment-1640" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1640" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763.jpg" alt="" width="1920" height="1440" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763-300x225.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763-1024x768.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763-768x576.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763-1536x1152.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763-360x270.jpg 360w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490763-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1640" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Rita Stertz</figcaption></figure>
<p>Mit Kann Karate änderte sich die Stimmung erneut, ohne an Intensität einzubüßen. Die Berliner brachten eine andere Art von Spannung in den Raum. Ihre deutschen Texte wirkten nahbar und offen, erzählten von inneren Zuständen, von Unsicherheit, von Bewegung im Stillstand. Eric am Mikrofon führte durch die Songs mit einer Präsenz, die zwischen Zurückhaltung und Ausbruch pendelte. Seine Stimme konnte leise tragen und im nächsten Moment fordern. Die Band dahinter agierte geschlossen, ließ Gitarrenflächen wachsen, Rhythmen pulsieren, Pausen bewusst wirken.</p>
<p>Das Publikum reagierte aufmerksam. Es wurde mitgesungen, nicht nur in den ersten Reihen, sondern bis weit nach hinten. Viele schlossen kurz die Augen, andere tanzten langsam, wieder andere ließen sich treiben. Kann Karate schufen einen Raum, in dem Melancholie und Energie nebeneinander bestehen konnten. Der Saal wurde ruhiger und zugleich dichter, als würde sich alles auf einen gemeinsamen Atem einigen.</p>
<p>Als ON! die Bühne betraten, war die Erwartung deutlich spürbar. Die Kieler, die nach 24 Jahren als Tequila &amp; the Sunrise Gang unter neuem Namen auftraten, nutzten diesen Moment konsequent. Mit „Alles auf Neu“ setzten sie ein klares Signal. Der Sound war breit, hymnisch und kraftvoll, die Texte deutsch, direkt und publikumsnah. Sieben Musiker füllten die Bühne vollständig aus, bewegten sich, wechselten Positionen, feuerten sich gegenseitig an.</p>
<p>Neue Songs reihten sich selbstverständlich neben bekannte Klassiker, die vom Publikum lautstark gefeiert wurden. Refrains wurden mitgesungen, Hände gingen hoch, der Boden vibrierte. Die Energie übertrug sich sichtbar zwischen Bühne und Saal, immer wieder brandete Applaus auf. ON! verbanden Punk, Rock und Indie zu einem Sound, der vertraut wirkte und zugleich neu. Die Spielfreude war greifbar, die Nähe zum Publikum konstant.</p>
<p>Mit dem letzten Akkord endete nicht abrupt die Bewegung, sondern sie ebbte langsam ab. Das Licht ging an, Gespräche setzten wieder ein, Menschen standen beisammen, lachten, umarmten sich. Das Josefshaus zeigte Spuren dieses Abends: feuchte Luft, verschobene Becher, müde, zufriedene Gesichter. „Süchteln brennt“ hatte erneut bewiesen, wie tief Musik in eine Stadt hineinwirken kann – für ein paar Stunden, aber mit nachhaltiger Wirkung. (cs)</p>
<figure id="attachment_1641" aria-describedby="caption-attachment-1641" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1641" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811.jpg" alt="" width="1920" height="1440" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811-300x225.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811-1024x768.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811-768x576.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811-1536x1152.jpg 1536w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811-360x270.jpg 360w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/P1490811-80x60.jpg 80w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1641" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Rita Stertz</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/kaelte-draussen-feuer-drinnen-suechteln-feierte-eine-nacht-fuer-die-ewigkeit/">Kälte draußen, Feuer drinnen: Süchteln feierte eine Nacht für die Ewigkeit</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monumentales Rocktheater: „The Wall“ entfaltete seine ganze Wucht in der NEW Box</title>
		<link>https://kultur-macht.de/monumentales-rocktheater-the-wall-entfaltete-seine-ganze-wucht-in-der-new-box/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Aike Dirkzwager]]></category>
		<category><![CDATA[André Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Henk Bennen]]></category>
		<category><![CDATA[multivisuelle Show]]></category>
		<category><![CDATA[NEW Box Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd Live Interpretation]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd Project]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd Project Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd Rocktheater]]></category>
		<category><![CDATA[Pink Floyd Tribute Show]]></category>
		<category><![CDATA[Progrock Live Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Quadrophonie Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Rocktheater Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall Bühneninszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall Film]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall Konzert 2026]]></category>
		<category><![CDATA[The Wall Live]]></category>
		<category><![CDATA[Wim Holsappel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kultur-macht.de/?p=1623</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einer eindrucksvollen Verbindung aus Rockmusik, Theater und moderner Bildsprache verwandelte das niederländische Pink Floyd Project am 22. Januar 2026 die Mönchengladbacher NEW Box in einen Ort intensiver Klang- und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/monumentales-rocktheater-the-wall-entfaltete-seine-ganze-wucht-in-der-new-box/">Monumentales Rocktheater: „The Wall“ entfaltete seine ganze Wucht in der NEW Box</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einer eindrucksvollen Verbindung aus Rockmusik, Theater und moderner Bildsprache verwandelte das niederländische Pink Floyd Project am 22. Januar 2026 die Mönchengladbacher NEW Box in einen Ort intensiver Klang- und Bilderwelten. Aufgeführt wurde „The Wall“, eines der bedeutendsten Werke der Rockgeschichte, in einer zeitgemäßen Neuinterpretation, die das Publikum über nahezu zwei Stunden in ihren Bann zog.</strong><br />
<em>Von KM-Redakteurin Sabrina Köhler</em></p>
<p><strong>Musik &#8211;</strong> „The Wall“ erschien 1979 und markierte einen Höhepunkt im Schaffen der britischen Band Pink Floyd. Das Konzeptalbum, das in 26 Songs eine zusammenhängende Geschichte erzählt, entwickelte sich zu einem globalen Phänomen. Mehr als 33 Millionen verkaufte Exemplare machten es zur erfolgreichsten Doppel-LP aller Zeiten. Die erzählte Geschichte des Musikers Pink, der sich infolge persönlicher Traumata zunehmend von seiner Umwelt abkapselt und eine imaginäre Mauer um sich errichtet, besitzt bis heute eine zeitlose Relevanz. Die Themen Isolation, Verlust, gesellschaftlicher Druck und innere Zerrissenheit bilden das emotionale Zentrum des Werkes.</p>
<p>Internationale Aufmerksamkeit erlangte „The Wall“ nicht nur durch das Album selbst, sondern auch durch seine spektakulären Live-Inszenierungen. Einen historischen Höhepunkt stellte das Open-Air-Konzert 1990 in Berlin dar, das im Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer vor mehr als 300.000 Zuschauern stattfand. Bereits zuvor war das Werk 1982 durch den Film „The Wall“ von Gerald Scarfe und Alan Parker mit Bob Geldof in der Rolle des Protagonisten Pink einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden.</p>
<figure id="attachment_1624" aria-describedby="caption-attachment-1624" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1624" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8595.jpg" alt="" width="1920" height="1277" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8595.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8595-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8595-1024x681.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8595-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8595-1536x1022.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1624" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>Das Pink Floyd Project griff diese traditionsreiche Geschichte auf und übersetzte sie für die Bühne in eine moderne, multivisuelle Theatershow. Unter der Regie von Aike Dirkzwager entstand eine Inszenierung, die bewusst nicht auf reine Nostalgie setzte, sondern den Stoff in einen aktuellen Kontext stellte. Videoeinspielungen, Projektionen und dreidimensionale Animationen ergänzten die Musik und erweiterten die Handlung um zeitgenössische Bezüge. Bilder von Protestbewegungen junger Klimaaktivisten wurden ebenso eingebunden wie symbolhafte Sequenzen, die innere Konflikte und gesellschaftliche Spannungen widerspiegelten.</p>
<p>Musikalisch orientierte sich die Aufführung eng am Original, ohne dabei zur bloßen Kopie zu werden. Die Arrangements ließen Raum für individuelle Akzente der Musiker und verliehen bekannten Passagen neue Dynamik. Der Quadrophonie-Sound sorgte für eine räumliche Klangwirkung, die das Publikum mitten ins Geschehen zog und die emotionale Intensität der Songs verstärkte.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Bühne stand Sänger Wim Holsappel, der die Rolle des Pink mit großer Präsenz verkörperte. Mit seiner markanten Erscheinung, der blonden Haarpracht und der bewusst provokanten Krawatte, die an politische Figuren der Gegenwart erinnerte, verband er die Figur des Pink mit aktuellen Assoziationen. Seine Interpretation ließ die innere Zerrissenheit des Protagonisten ebenso greifbar werden wie dessen Wut, Verzweiflung und Kontrollverlust.</p>
<p>Begleitet wurde Holsappel von einer hochkarätig besetzten Band. Besonders die Gitarristen Henk Bennen und André Becker setzten mit ihren ausdrucksstarken Soli immer wieder markante Akzente. Ihre musikalische Präzision und ihr Zusammenspiel trugen maßgeblich dazu bei, dass die komplexe Struktur von „The Wall“ auch live ihre volle Wirkung entfaltete. Ergänzt wurde das Ensemble durch weitere Musiker, die für einen dichten, vielschichtigen Sound sorgten und die Übergänge zwischen den einzelnen Kapiteln der Geschichte fließend gestalteten.</p>
<p>Die Bühne selbst wurde zum zentralen Erzählelement der Inszenierung. Projektionen, Lichtwechsel und visuelle Effekte unterstützten die Handlung und machten die imaginäre Mauer im Verlauf des Abends immer präsenter. Gleichzeitig blieb Raum für ruhige, intime Momente, in denen die Musik und die Stimme des Sängers im Vordergrund standen. Diese bewusste Balance zwischen visueller Opulenz und musikalischer Konzentration prägte den Charakter der Aufführung.</p>
<p>Das Pink Floyd Project hatte mit dieser Produktion bereits in mehreren europäischen Ländern für Aufmerksamkeit gesorgt. Ausverkaufte Konzerte in den Niederlanden, Belgien und Spanien sowie positive Resonanz von Publikum und Presse unterstrichen den Anspruch der Band, sich deutlich von anderen Tribute-Formationen abzuheben. Statt einer reinen Nachahmung setzte das Ensemble auf eine eigenständige künstlerische Handschrift, die das Original respektiert und zugleich weiterdenkt. (sk)</p>
<figure id="attachment_1625" aria-describedby="caption-attachment-1625" style="width: 1920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1625" src="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8650.jpg" alt="" width="1920" height="1278" srcset="https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8650.jpg 1920w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8650-300x200.jpg 300w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8650-1024x682.jpg 1024w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8650-768x511.jpg 768w, https://kultur-macht.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC_8650-1536x1022.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption id="caption-attachment-1625" class="wp-caption-text">Foto: Kultur-macht/Sabine Jandeleit</figcaption></figure>
<p>The post <a href="https://kultur-macht.de/monumentales-rocktheater-the-wall-entfaltete-seine-ganze-wucht-in-der-new-box/">Monumentales Rocktheater: „The Wall“ entfaltete seine ganze Wucht in der NEW Box</a> first appeared on <a href="https://kultur-macht.de">Kultur-macht</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
